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Saisonale Rezepte im Mai

Saisonale Rezepte im Mai

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Saisonale Rezepte im Mai bringen frische Farbe auf den Teller

Jetzt wird das Wintergemüse endgültig vom Tisch gefegt. Frischen Grün bestimmt das Frühjahr, in dem die ersten bunten Farbtupfer für gute Laune sorgen. Egal ob essbare Blüten, knallrote und gelbe Radieschen, Rhabarberstangen in rot und violett oder erste frische Erdbeeren, mit der Vielfalt kehr im Frühling auch die Farbe zurück auf den Teller.

Essbare Blüten

Überall beginnt es zu blühen und nicht nur die gerade erwachten Bienen summen von Blüte zu Blüte, auch wir begeben uns jetzt besonders gerne mit unserem Sammelkörbchen in den Garten. Die meisten der zarten Blüten die im Frühling den Anblick verschönern, kann man auch essen. Birnbaum- und Apfelbaumblüten sind, wie Gänseblümchen und Ringelblume, eine hübsche Zierde für jeden Salat und sogar die wunderschönen Blüten des Kastanienbaumes kann man essen, sie haben sogar heilkräftige Wirkung. Ein selbst gemachter Fliederblüten Sirup besticht durch seine zart violette Farbe, ebenso wie durch seinen intensiven Geschmack. Auch Holunderblütensirup und Akaziensirup lassen sich schnell und einfach selber herstellen.

Spargel und anderes grünes Gemüse

Spargel Rezepte bereichern schon seit Ende April unsere Speisekarte, aber jetzt wachsen, durch die warmen Temperaturen angestoßen, alle Blattgemüse in großen Schüben. So werden aus kleinen Salaten schnell ansehnliche Köpfe und es beginnt die Zeit unserer heiß geliebten Mangold Rezepte. Mangold ist ein köstliches Blattgemüse, dass man gekocht und roh essen kann oder zur Abwechslung mal in einem green Smoothie verwenden könnte. Er ist reich an Kalzium und Kalium und ethält eine Menge gesunder Vitalstoffe, die stark antioxidativ und immunstärkend wirken.

Erdbeeren aus geschütztem Anbau

In unserem eigenen Garten gibt es jetzt zwar erst Erdbeerblüten und noch keine Früchte, denn dort ist es im normalen Frühjahr einfach noch zu kalt für die empfindlichen Früchte, aber aus geschütztem Anbau beginnt im Mai bereits die Saison der ersten knackig, saftigen Erdbeeren aus Deutschland.

Frische Kräuter und Wildkräuter

Im Frühjahr wachsen die meisten Wildkräuter. Als erstes zeigt sich die zarte Vogelmiere, gefolgt vom lanzettartig wachsenden Spitzwegerich, der gefiederten Schafgarbe und der Pimpinelle, mit ihren eingesägten Blatträndern. Auch Löwenzahn, Giersch und Brennnesselblätter bereichern unseren Speiseplan in Form eines knackig gesunden Löwenzahn Salats oder, wie Spinat gekocht, als leichtes Giersch Gemüse.

Neben aromatischem Bärlauch Rezepten, bereiten wir jetzt auch besonders gerne die langen Blätter des Schnittknoblauchs zu und holen uns die wilden und milden Knoblauchalternativen aus unserem Garten. Knoblauchsrauke wächst in fast allen Gärten an einem halbschattigen Plätzchen, ebenso wie der Wunderlauch, einer Art Bärlauch mit länglichen Blättern, der vor allem an Flussläufen und Wäldrändern wächst.

Die Minze, mit ihren saftigen Blättern, hat im Frühjahr das intensivste Aroma. Wir lieben den frischen Minzjoghurt, im kommenden Sommer vor allem zu gegrillten Auberginen oder als eiskalte Pfefferminz Limonade, die an heißen Tagen für einen kühlen Kopf sorgt. Wer gern Tee trinkt, legt sich die Minzestängel einzeln auf ein von der Sonne beschienenes Fensterbrett und lässt sie 2-3 Tage trocknen. Wichtig: im Anschluß möglichst luftdicht verpacken! Ein Aufguss mit 3-4 Blättern schmeckt so noch Wochen später nach frischer Minze.

Kohlrabi, das frühlingshafte Kohlgemüse

Kohlrabi kann man gekocht oder als bekömmliche Rohkost genießen. Sein dezentes Kohlaroma passt hervorragend zu einfachem Reis oder zu selbst gemachter Pasta. Aber auch die leichte Kohlrabisuppe ist er eine schöne Abwechslung auf dem Teller. Garnieren Sie die Suppe mit leuchtend lila Schnittlauchblüten, zerkleinert man sie vorsichtig mit den Fingern entwickeln sie ein köstliches Laucharoma. Die Blätter vom Kohlrabi muss man nicht wegwerfen. Solange sie knackig grün sind, sind sie eine Bereicherung der Suppe. Einfach klein schneiden und als dekoratives Topping verwenden!

Sind Austriebe an Kartoffeln wirklich giftig?

Natürlich gibt es im Mai auch Kartoffeln. Die ersten Frühkartoffeln gibt es passen zum frischen Spargel. Aber auch die Vorjahres-Knollen, die den Winter gut im Lager überstanden haben, kann man noch essen.

Tipp: ausgetriebene Kartoffeln muss man nicht gleich wegwerfen! Solange die Keime nur klein sind, besteht keine Gefahr. Schneiden Sie die Keime einfach großzügig aus und entfernen Sie alle Stellen, die nicht mehr taufrisch aussehen. Auch grüne Stellen bedeuten nicht gleich das Aus einer Kartoffel, denn der als giftig eingestufte Inhaltsstoff Solanin ist auch bei grünen Kartoffeln, ebenso wie bei den Austreiben nur in hoher Konzentration schädlich.

VORSICHT: wenn die Keime aber mehr als 3 cm lang sind oder sich die Konsistenz der Kartoffel gummiartig anmutet, sollten Sie die Knollen auf den Kompost werfen. Bis dahin lagern Sie die Kartoffel dunkel und kühl, aber nicht im Kühlschrank, da sie dort feucht wird und leicht schimmelt.

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