Cremige Petersiliensuppe – geniale Resteverwertung

Diese Petersiliensuppe ist eine tolle Resteverwertung!

Denn die Basis der Petersiliensuppe wird aus den abgeschnittenen Stielen gemacht, die übrigbleiben, wenn man das Küchenkraut im Einsatz hatte und mit denen man sonst nichts mehr anfangen kann. Verfeinert mit einer Sahne und Eigelb und gebunden mit einer klassischen Mehlschwitze, wird die grüne Restesuppe zum absoluten Geschmackserlebnis.

Wer Petersilie im eigenen Kräutergarten hat, wird im zweiten Jahr merken, dass aus den zarten grünen Stielen vom Vorjahr nur noch dicke, strunkartige Triebe kommen, die versuchen zu blühen und Samen zu entwickeln. Da die Petersilie eigentlich nur einjährig ist und man sie im ersten Jahr durch ständiges Schneiden klein gehalten hat, ist es normal, dass sie im zweiten Jahr nicht mehr gut als Küchenkraut zu gebrauchen ist. Doch die aromatische Pflanze muss man deshalb nicht gleich entsorgen! Entweder lässt man die Blüte zu und erlaubt der Petersilie sich dadurch selber wieder auszusäen, oder man erntet die Strünke dennoch und zaubert diese herrliche Suppe daraus.

Zutaten für die Petersiliensuppe (für 4 Personen):

1 Bund Petersilie
1 Bund Petersilienstiele oder Strünke
1 Bund Suppengemüse
1 Schalotte
2 Eigelb
200 ml Sahne
65 gr Mehl
100 gr Butter
1 Prise Muskatnuss
1 EL bunter Pfeffer
Salz und Pfeffer

Zubereitung der Petersiliensuppe:

1.
Bunten Pfeffer fein mörsern. 100 ml Sahne steif schlagen und in den Kühlschrank stellen.
Suppengemüse und Petersilienstrünke waschen und in einem ausreichend großen Topf mit 600 ml kaltem Wasser aufsetzen. Aufkochen lassen, Hitze reduzieren und alles zugedeckt ca. 30 Minuten ausköcheln lassen.
In der Zwischenzeit Schalotte fein hacken, Petersilie waschen und fein hacken. Eier trennen, Eigelb mit 200 ml Sahne und Muskat verquirlen.

2.
Die Hälfte der Butter schmelzen und den Rest kalt stellen. Die fein gehackte Schalotte hinzufügen und glasig anschwitzen. Bei kleiner Hitze und unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen das Mehl dazugeben. Die Mehlschwitze kräftig weiter rühren, bis sie leicht gebräunt ist. Nach und nach und unter ständigem Rühren 500 ml der Petersilienbrühe dazugeben und alles bei kleiner Hitze und unter ständigem Rühren 3-5 Minuten köcheln lassen.

3.
Topf vom Herd nehmen und die Eigelb Sahne Mischung langsam in die Suppe einrühren. Die restliche (kalte!) Butter in Flocken schneiden und mit dem Schneebesen kräftig in die Suppe einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Petersiliencremesuppe in tiefe Teller geben, 1 TL geschlagene Sahne in die Mitte geben, mit buntem Pfeffer bestreuen und sofort servieren. Dazu passt ein frisch gebackenes Baguette oder ein dunkles Vollkornbrot mit ein bisschen Griebenschmalz drauf.

Wissenswertes zum Thema Petersiliensuppe:

Wer weitere frische Kräuter zur Hand hat, kann sie kleingehackt als Topping für die Suppe verwenden. Zum Aroma der Petersilie passt vor allem Oregano oder Minze.

Petersilie sollte man am laufenden Band essen, verkochen oder im Smoothie zu sich nehmen. Denn sie enthält so viele Vitamine und Mineralstoffe, dass man sie mit einem Multivitaminpräparat vergleichen könnte. An erster Stelle steht das Chlorophyll, das als extrem blutreinigend gilt und Leber und Niere ei der Entgiftung unterstützen. Außerdem wirkt Chlorophyll geruchsbildend, weshalb man Petersilie immer zu Knoblauch essen sollte, damit man am nächsten Tag kein schiefes Lächeln der Kollegen erntet. Ansonsten sind in der Petersilie viel Vitamin C, Vitamin A, K, B1, B12 und B6 enthalten und jede Menge Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Eisen und Folsäure. Dadurch fördert sie die Nährstoffaufnahme und das Leistungsvermögen, kräftigt das Herz, ist gut für die Niere und lindert Entzündungen im Körper.

Hier finden Sie weitere schöne Rezeptideen mit Petersilie!

Viel Spass beim Kochen und gesunden Genießen…

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