Weihnachtlich gefülltes Hähnchen mit Salbei und Orange

Unser weihnachtlich gefülltes Hähnchen ist ein tolles Festessen!

Ein Weihnachtlich gefülltes Hähnchen ist ein schöner Weihnachtsbraten vom Geflügel. Zimt, Piment und ein Hauch von Nelke sorgen für die richtigen Aromen und mit den passenden Beilagen wird es ein Festmahl werden.

Redaktionstipp: es muss ja nicht immer den klassischen Gänsebraten zu Weihnachten geben, auch anderes Geflügel schmeckt herrlich und sehr festlich. Der marinierte Fasan mit Calvados zum Beispiel ist eine wahre Delikatesse, ebenso wie die feine Entenbrust mit Feigen und Rosmarin. Als Beilagen passen Rosmarinkartoffeln oder die hübschen Herzoginkartoffeln, die mit der Spritztülle aufs Blech gebracht werden. Legt man ein paar Äpfel mit in den Brüter hat man gleich eine weitere schöne Beilage.

Zutaten für weihnachtlich gefülltes Hähnchen (für 4 Personen):

1 Huhn (ca. 1,5 kg)
1 Bund Salbei
2 Zwiebeln
2 BIO Orangen
2-3 altbackene Brötchen
1 Ei
75 g grobe Leberwurst vom Geflügel
5 getrocknete Aprikosen
2 EL Rosinen
1 Prise Piment (gemahlen)
1 Prise Zimt (gemahlen)
1 Prise Nelken (gemahlen)
1 kleinen TL Salz
2 EL Pflanzenöl
1 TL Butterschmalz

Zubereitung weihnachtlich gefülltes Hähnchen:

1.
Altbackene Semmeln in kleine Würfel schneiden. Salbei waschen, abtropfen lassen und klein schneiden. Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Getrocknete Aprikosen klein hacken. Orangen mit heißem Wasser waschen, von der Schale Zesten ziehen und die Filets von einer Orange auslösen. Den Saft der anderen Orange auspressen.

Tipp: Zum Auslösen der Orangenfilets nimmt man ein kleines, scharfes Küchenmesser. Erst muss die weiße Schale mitsamt der Haut, die die saftigen Fasern der Orange umgibt, vollständig entfernt werden. Anschließend schneidet man mit dem Küchenmesser die einzelnen Filets vorsichtig raus. Am besten macht man das über einer Schüssel, damit der dabei austretende Saft aufgefangen wird. Hier finden Sie eine genaue Anleitung zum Orangen filetieren.

2.
Huhn mit kaltem Wasser innen und außen abwaschen und mit einem Küchenkrepp trocken tupfen. Die gemahlenen Gewürze mit Salz und Pflanzenöl mischen und das Huhn damit vollständig einstreichen.

3.
Backofen auf 180 Grad vorheizen. In der Zwischenzeit Zwiebel in einer Pfanne mit etwas Butterschmalz kurz anbraten, bis sie schön hellbraun wird. Aus den Zwiebeln, gewürfelten Semmeln, Ei, Orangenschale, Salbei, Rosinen, Aprikosen und der Leberwurst einen Knödelteig verkneten und diesen in den Bauchraum des Huhns füllen. Anschließend die Öffnung mit einer Rouladennadel , einem langen Zahnstocher oder Küchengarn verschließen.

4.
Das gefüllte Hähnchen mit der Brust nach oben in einen Brüter legen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 45 Minuten lang braten. Das Huhn immer wieder mit einem Löffel Orangensaft und dem beim Backen entstehenden Bratensaft übergießen, damit es eine knusprige Haut bekommt.

5.
Hitze auf 140 Grad reduzieren und das Hähnchen weitere 45 Minuten darin fertig backen. Das fertige weihnachtlich gefüllte Hähnchen auf eine schöne Servierplatte legen, die Oragenscheiben und passende Beilagen Außenrum drapieren und sofort servieren.

Wissenswertes zum Thema weihnachtlich gefülltes Hähnchen:

Was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen den Begrifflichkeit Huhn, Hühnchen und Hähnchen? Diese Frage zu beantworten ist ein bisschen kompliziert, denn hier vermischen sich die Definition aus dem Duden, mit dem allgemeinen Sprachgebrauch und dem Sprachgebrauch in gastronomischen Bereichen.

Der Name Huhn bezeichnet laut Duden nur die Gattung, nicht aber das Geschlecht. Das männliche Huhn wird Hahn genannt, das weibliche Henne. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Henne aber meistens als Huhn bezeichnet und so könnte man meinen, dass das Hähnchen ein Hahn und das Hühnchen eine Henne ist. Im gastronomischen Wortschatz aber versteht man sowohl unter Hühnchen, als auch unter Hähnchen, eher die Tatsache, dass das Huhn (egal ob männlich oder weiblich) für den Verzehr gemästet wurde, also ein schönes, dickes Huhn mit hohem Fleischanteil ist. Die Bezeichnung auf der Speisekarte gibt also keine Auskunft über das Geschlecht des Huhns.

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