Gesunder Schwarzkohl – Superfood vom heimischen Acker

Schwarzkohl ist ein besonders aromatischer Blattkohl!

Schwarzkohl, auch bekannt unter dem Namen toskanischer Kohl, Palmkohl, Urkohl oder Kale, wurde schon im alten Rom als beliebte Kohlsorte angebaut und zubereitet. Er gilt als Stammvater vieler Blattkohlsorten, wie dem Wirsing und dem Rosenkohl und er ist eng mit dem Grünkohl verwandt. Seine großen, dunkelgrün bis bläulichen Palmblätter haben einen typischen, aber milden Kohlgeschmack, der im Vergleich zum Grünkohl deutlich süßer und leicht nusszig schmeckt.

Das intensive Grün zeugt außerdem von einem hohen Chlorophyllwert, der das Kohlgemüse so gesund macht. Da er außerdem über jede Menge Mineral- und Ballaststoffe, Calcium, Carotin und Beta Carotin, B Vitamine und vor allem über ausreichend Vitamin C verfügt, zählt er in unsrer Zutatenliste mittlerweile zu den absoluten Superfoods.

Roh gegessen, als Salat oder in Form eines dunkelgrünen Schwarzkohl Smoothie, enthält er am meisten der gesunden Pflanzenstoffe. Wird er gekocht, sollte man auf kurze Garzeiten achten. Da seine Blätter deutlich zarter sind als die des Grünkohls, reicht es beim Schwarzkohl meistens ein kurzes Blanchieren oder, mit einem Schluck kräftigen Olivenöl, kurze Hitze in der Pfanne.

Schwarzkohl einkaufen und richtig lagern

Natürlich sollte der Kohl als frisch geerntete Ware gekauft und direkt verbraucht werden. Wie bei jedem Gemüse kostet eine lange Lagerung einen Großteil der gesunden Inhaltsstoffe. Frische und Qualität erkennt man hauptsächlich an der tiefdunkelgrünen Farbe der Blätter. Weisen sie gelbliche Stellen auf oder wirken welk, ist der Kohl schon überlagert. Grundsätzlich sollte man BIO Produkte kaufen, da Kohl im konventionellen Anbau immer noch stark gespritzt wird.

Muss der Kohl doch mal einen Tag gelagert werden, ist er am besten in einen feuchten Tuch im Gemüsefach des Kühlschranks aufgehoben. In Plastik verpackt fängt er schneller an zu faulen. Auch zum Einfrieren ist er bestens geeignet. Dazu wird er aufgeschnitten, kurz blanchiert und mit kaltem Wasser abgeschreckt, protionsweise verpackt und eingefroren. So ist er mehrere Monate haltbar und verliert nur wenige der guten Pflanzenstoffe

Schwarzkohl in der traditionellen Küche

Früher galt Schwarzkohl als arme Leute essen. Ursprünglich beheimatet in den warmen Mittelmeerregionen, wurde er dort bevorzugt als deftiger Eintopf zubereitet.

Der wohl bekannteste Schwarzkohleintopf ist die italienische Ribollita, ein traditioneller Bohneneintopf mit Schwarzkohl, Tomaten und Kartoffeln. Im alten Originalrezepte wird das fertig gekochte Gemüse noch in mehreren Lagen mit trockenen Weißbrotscheiben geschichtet, um so ein paar Stunden durchzuziehen. Ein ebenso schmackhaftes Winteressen ist der Schwarzkohl Eintopf mit Kartoffeln und Wurst, der uns an kalten Tagen innere Wärme schenkt.

Schwarzkohl in der modernen Küche

Aber nicht nur die alten Römer wussten was man aus dem zarten Blattkohl alles zaubern kann. In der modernen Küche hat sich der Schwarzkohl einen festen Platz auf der Speisekarte erobert. Hans Gerlach bereitet ihn als Schwarzkohl Salat zu, den er mit Süßkartoffeln, Mango und Ingwer verfeinert. Maria Luisa Scolastra serviert ihn als Beilage zum Osso Bucco. In Italien selber steht er als Ravioli con Cavolo Nero oder als frittierter Palmkohl ganz weit oben auf den Speisekarten.

Hier finden Sie die schönsten Schwarzkohl Rezepte!

Lassen Sie sich inspirieren…

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