Maibowle

Die Maibowle besteht aus Weißwein und Sekt, gewürzt wird sie mit Waldmeister, der ihr auch die grüne Farbe verleiht. Vor allem im Frühsommer – wenn der Waldmeister Saison hat – ist die Maibowle ein beliebtes Getränk, das angenehm erfrischt. In diesem Rezept wird sie ganz klassisch zubereitet, die Variationsmöglichkeiten sind jedoch beinahe unbegrenzt.

Zutaten:
2 Liter Weißwein (trocken)
1 Liter Sekt (trocken)
2 EL Zucker
1 Bund Waldmeister
2 Zitronen

Zubereitung:
Waldmeister ein bis zwei Tage trocknen, damit er Farbe und Geschmack abgeben kann. Hierzu wird der Bund geöffnet und ausgebreitet, um Schimmeln zu verhindern.

Weißwein in ein Gefäß geben, Zucker hinzugeben und rühren, bis der Zucker restlos aufgelöst ist.
Angetrockneten Waldmeister wieder zu einem Bund binden und mit einem Bindfaden kopfüber in das Gefäß hängen. Hierbei darauf achten, dass sich die Stielenden außerhalb des Weines befinden, da sonst unerwünschte Bitterstoffe abgegeben werden können. Bund nach ca. 40 Minuten herausnehmen.

In der Zwischenzeit Zitronen unter heißem Wasser waschen, in Scheiben schneiden und ins Gefrierfach geben.Vorbereitete Bowle und Sekt kaltstellen. Maibowle unmittelbar vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen und zuerst die gefrorene Zitronenscheiben dazu geben. Anschließend den kalten Sekt vorsichtig hinzu gießen, um ein Ausperlen zu vermeiden.

Wissenswertes:
Die Maibowle kann je nach Belieben mit verschiedenen Obstsorten und eventuell mehr Zucker aufgepeppt werden. Beispielsweise durch die Verwendung verschiedener säuerlicher Früchte und weiterer Kräuter, wie Minze oder Zitronenmelisse, wird die Maibowle um einiges frischer und somit zum Hochgenuss an heißen Sommertagen.

Die Zugabe von etwas Mineralwasser oder Apfelsaft ist an besonders heißen Tagen sehr zu empfehlen, da der Alkoholgehalt sinkt und bedenkenlos größere Mengen der Maibowle konsumiert werden können.

Die angegebene Menge an Waldmeister sollte jedoch nicht weit überschritten werden, da eine zu hohe Dosis des im Waldmeister enthaltenen Cumarins Kopfschmerzen verursachen kann und somit den Genuss negativ beeinflusst.

Autor: Cook and Soul, Timotheus Kurtz

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