Börek mit Zucchini Feta Füllung

Börek mit Zucchini

Börek mit Zucchini Feta sind ein türkischer Klassiker!

Die Börek mit Zucchini verfeinern wir mit Feta und frischen Kräutern. Ein herrlich unkompliziertes vegetarisches Gericht, das sowohl als Vorspeise, aber auch als kleine Mahlzeit funktioniert. Dazu eine Joghurtsauce mit frischer Minze und fertig. Das Rezept lässt sich auch ganz leicht vegan zubereiten, indem man Sahne, Feta und Ei durch die gängigen Alternativen ersetzt.

Redaktionstipp: Die Börek mit Zucchini sind ein tolles türkisches Rezept. Dort werden Börek Rezepte in so vielen unterschiedlichen Varianten zubereitet, dass man sie als Grundsteine der traditionellen türkischen Küche einordnen kann. Es gibt sie als Börek mit Feta, Börek mit Mangold und Börek mit Aubergine, ebenso als Börek mit Spinat und Käse oder Börek mit Hackfleisch. Köstlich schmecken uns auch die veganen Börek mit Kartoffeln als Füllung oder die veganen Börek mit Sojahack und Tomate.

Zutaten für Börek mit Zucchini Feta Füllung (für 4 Personen):

1 Packung Yufka Teigblätter (alternativ Filoteig)
1 große Zucchini (oder 2-3 kleine Zucchini)
250 g Fetakäse (alternativ veganer Feta)
1-2 Knoblauchzehen
1 Ei
1 Bund frische Kräuter (z.B. Petersilie, Dill oder Basilikum)
1 Prise Muskat
ca. 100 ml Sahne (alternativ vegane Sahne)
2 EL Sesamsamen
2 EL schwarzer Sesam
2 EL Bratenöl
Salz und Pfeffer

Benötigtes Equipment: Backblech mit Backpapier

Zubereitung Börek mit Zucchini Feta Füllung:

1.
Zucchini waschen und mit der groben Seite der Käsereibe Rundrum das Fruchtfleisch abkapseln, bis man zu den Kernen kommt.

Wichtig: jetzt müssen die Zucchiniraspeln mit 1 TL Salz vermischt werdend und in einem Sieb für ca. 30 Minuten durchziehen. Dadurch ziehen sie Wasser und die Füllung wird später nicht matschig. Unter das Sieb stellt man eine weitere Schüssel, in die das Zucchiniwasser, das durch das Salz austritt, aufgefangen wird. So gibts keine Sauerei in der Küche und man kann in der Zwischenzeit die übrigen Zutaten vorbereiten.

2.
Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse drücken. Kräuter waschen, abtropfen lassen und fein hacken. Feta mit den Fingern zerbröseln.

Tipp: dieses Rezept lässt sich ganz leicht auch vegan zubereiten. Dafür machen wir uns einen veganen Fetakäse auf Tofubasis, der in gutem Olivenöl, mit Kräutern und Gewürzen gezogen hat und dadurch fast wie echter Feta schmeckt.

3.
Aus allen Zutaten bis auf Öl und Teigblätter eine Füllung zusammen mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp: das Ei dient zur Stabilisierung der Konsistenz in der Füllung. Für eine vegane Variante der Rezepts kann man es durch gekauften, veganen Eiersatz oder einfach durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen ersetzen. Diese saugen die Feuchtigkeit aus der Füllungsmasse auf und quellen dadurch zu klebriger Konsistenz auf, das hält die Füllung auch super zusammen.

4.
Yufka Teigblätter einzeln auf der Arbeitsfläche auslegen, je 1-2 EL von der Füllung darauf geben und zum Börek aufrollen.

Schritt für Schritt Anleitung: die Füllungsmasse wird ca. 2 cm vom vorderen Rand der Teigblätter aus als eine horizontal verlaufende, lange Wurst gelegt, links und rechts bleiben auch jeweils 2 cm vom Teigblatt frei. So kann man die Börek ganz einfach und unkompliziert aufrollen. Dazu schlägt man die seitlich freigelassenen Ränder über die Füllung, dann den vorderen freigelassenen Rand darüber und dann kann man von unten nach oben aufrollen. Das Ende der Rolle bestreichen wir mit etwas Sahne oder veganer Sahne, damit der Teig zusammenhält.

5.
Fertige Börek Rollen mit Sahne oder Sahneersatz einpinseln und die Mischung aus Sesamsamen und schwarzem Sesam darüber streuseln. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen, bis der Teig schon goldbraun ist. Dann sofort heiß servieren.

Alternativ kann man die Börek auch in einer beschichteten Pfanne zubereiten. Dazu braucht man nicht viel heißes Fett, aber die Variante ist auf jedenfalls fettiger als die aus dem Backofen.

Resteverwertung: wir verwenden bei diesem Rezept eine große Zucchini und diese hat im Inneren einen deutlichen Ansatz von Kernen. Kleine Zucchini haben das kaum, sie können komplett mit der Käsereibe aufgeraspelt werden. Bleibt das Innere einer großen Zucchini mit den Kernen bei uns übrig, ist das in unserem Fall gar keine Verschwendung, denn wir haben Hühner und machen daraus ein gesundes Hühnerfutter. Hat man keine Hühner gibt man den inneren Teil einfach auf den Kompost, denn auch die Regenwürmer brauchen was zu fressen 😉

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