Grießnockerlsuppe – original bayerisches Rezept

Was gibt es besseres als eine feine Grießnockerlsuppe?

Diese Grießnockerlsuppe ist ein altes, bayerisches Original, das nach einem traditionellen Rezept hergestellt wird. Sie ist schnell und einfach zubereitet und man kann die Grießnockerl auch gut auf Vorrat produzieren. Eingefroren halten sie sich mehrere Wochen und können so bei Bedarf einfach aus dem Hut gezaubert werden.

Im Originalrezept wird die Grießnockerlsuppe mit Hühnerbrühe zubereitet, man kann als Grundbrühe aber je nach Geschmack auch klare Rinderbrühe oder Gemüsebrühe verwenden. Der Schnittlauch und die Petersilie können im Frühjahr auch durch frischen Kerbel ergänzt oder ersetzt werden.

Zutaten für die Grießnockerlsuppe (für 4 Personen):

100 g Hartweizengrieß
50 g Butter
250 ml Milch
2 Eier
1 Bund Schnittlauch
1 Bund Petersilie
1,5 l Brühe
Muskatnuss
Salz und Pfeffer

Zubereitung der Grießnockerlsuppe:

Hühnerbrühe nach diesem Rezept herstellen.

Petersilie und Schnittlauch waschen, abtropfen lassen und fein schneiden.

Milch aufkochen, Butter darin schmelzen lassen, 1 TL Salz einrühren und eine Prise Muskat darüberreiben. Grieß nach und nach und unter ständigem Rühren in die Milch einreisen lassen, bis ein dickflüssiger Brei entsteht, der sich vom Topfboden löst. Vom Herd nehmen und 5 Minuten abkühlen lassen. Die verquirlten Eier einrühren. Mit Salz und Pfeffer und bei Bedarf weiterem Muskat abschmecken. Grießnockerlteig 20 Minuten quellen lassen.

Aus dem Brühe erhitzen, aber nicht kochen lassen und ein Probenockerl darin garen. Wenn die Masse beim Sieden schön fest bleibt, ist der Nockerlteig genau richtig. Zerfallen die Grießnockerln beim Kochen, kann man mit 1-2 EL Weichweizengrieß nachhelfen. Dieser bindet durch seine feine Struktur besser ab und so halten die Nockerln fester zusammen.

Suppe in tiefe Teller füllen, Grießnockerln aufteilen und mit frischen Kräutern bestreut servieren.

Wissenswertes zum Thema Grießnockerlsuppe:

Grieß wird ähnlich wie Mehl durch Vermahlen hergestellt, allerdings wird er gröber gemahlen, wodurch die grießelige Struktur entsteht. Weichweizen zählte früher in der bayerischen Küche zu den Grundnahrungsmitteln, bevor er im 18./19. Jahrhundert von den leichter verfügbaren, billigeren Kartoffeln abgelöst wurde. In vielen traditionellen Rezepten wird er zum Abbinden von Semmelknödeln verwendet und die Zubereitungsart der verschiedenen Grießklöße, je nach Region und sozialer Schicht, könnten ein ganzes Kochbuch füllen.

Die hier beschrieben Grießnockerln können nach Belieben durch die Zugabe weitere Gewürze oder durch gebratenen Speck noch verfeinert werden.

Hier finden sie weitere schöne Rezeptideen aus der echten bayerischen Küche!

Lassen Sie sich inspirieren und genießen Sie die Vielfalt der bayerischen Kochkünste…
 

 

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