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Bratkartoffelsalat mit doppelt Aroma

Bratkartoffelsalat

Bratkartoffelsalat aus gebratenen Kartoffeln

Von: Tina
Der Bratkartoffelsalat hat gleich 2 mal Aroma: Weil er zum einen mit den Röstaromen der Bratkartoffeln punktet, zum anderen vom aromatischen Dressing mit frischem Rosmarin, Zitronensaft, Olivenöl und etwas Schärfe untermalt wird.
Rezeptbewertung:
5 von 2 Bewertungen
Bratkartoffelsalat
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Vorbereitung 10 Minuten
Zubereitung 40 Minuten
Gesamt 50 Minuten
Gericht Beilage, Salat
Küche Deutsch
Portionen 2 Personen

Zutaten
  

  • 400 g Kartoffeln festkochend
  • 1-2 rote Zwiebeln je nach Größe
  • 1 BIO Zitrone
  • 1 Peperoni mittelscharf
  • 1-2 Zweige Rosmarin
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • optional: 1 EL Weißweinessig
  • 2-3 EL Bratöl
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung
 

  • Zwiebeln schälen und fein hacken. Peperoni der Länge nach halbieren, die Kerne auskratzen, das Fruchtfleisch in sehr dünne Scheiben schneiden und diese dann fein hacken. Rosmarinnadeln von den Stielen zupfen und ebenfalls fein hacken. Den Saft einer halben Zitrone auspressen.
    Tipp: aus der anderen Hälfte machen wir uns im Sommer eine schnelle selbst gemachte Limonade und wenn gerade Winter ist, gibt es eine heiße Zitrone mit Ingwer und Honig.
  • Aus Olivenöl, Zitronensaft, optional etwas Weißweinessig, der fein gehackten Peperoni und der Zwiebel ein Dressing anrühren und dieses wenigstens 20 Minuten ziehen lassen. Durch die Säure der Zitrone bzw. des Essigs verlieren die Zwiebeln ihre Schärfe und die Peperoni geben gleichzeitig ihr herrlich scharfes Aroma ans Dressing ab.
  • Die Kartoffeln schälen und in nicht zu große Schiffchen aufschneiden. Bei kleinen Kartoffeln reicht es meist, wenn sie der Länge nach geviertelt werden, größere Exemplare sollte man aber mehrfach schneiden.
  • Zubereitung der Bratkartoffeln im Backofen: Ofen auf 195 Grad vorheizen. Kartoffelschiffchen auf ein Backblech mit Backpapier legen, das Öl gleichmäßig darüber träufeln und die Rosmarinnadeln ebenfalls darüber streuen. Backblech mit Kartoffeln in den heißen Ofen schieben und ca. 30 Minuten backen, bis die Kartoffeln innen weich und Auen knusprig sind.
  • Zubereitung in der Pfanne: Pfanne mit Öl auf dem Herd erhitzen, die Kartoffelschiffchen ins heiße Fett geben und gut in der Pfanne verteilen.
    Tipp: im Idealfall liegen die Kartoffeln in der Pfanne alle neben einander, damit sie alle auf der Schnittfläche angebraten werden können. So entstehen die besten Röstaromen, die wir Bratkartoffeln so gerne haben möchten. Mehrfaches Wenden sorgt dafür, dass sie Rundrum angebraten werden.
    Ca. 20-30 Minuten in der Pfanne lassen, mehrfach dabei wenden und bei Bedarf noch etwas mehr Bratöl in die Pfanne geben. Sobald die Kartoffeln innen weich sind und außen knusprig, sind sie auch fertig.
  • Kartoffeln in eine ausreichend große Schüssel geben und sofort mit dem Dressing übergießen und vorsichtig durchmengen. So mariniert, können sie jetzt leicht auskühlen. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken und servieren.
Keyword Bratkartoffeln, Grillabend

Welches Dressing passt zum Bratkartoffelsalat?

Wir nehmen meistens ein ganz einfaches Dressing auf Olivenöl-Basis. Das Olivenöl sollte eine gute Qualität haben, da die Kartoffeln es besonders schön aufnehmen, vor allem wenn man sie mit der Gabel leicht zerdrückt. Die Zitrone gibt eine frische Säure dazu, Rosmarin und fein gehackte Peperoni sorgen für`s große Aroma. Ebenso gut kann man aber auch jedes andere Dressing nehmen, denn das schöne an dem Bratkartoffelsalat ist seine geschmackliche Flexibilität. Es passt einfach alles!
 
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Was isst man zum Bratkartoffelsalat?

Auch hier zeigt sich, wie flexibel dieser Salat ist. Egal ob knackige Tomaten aus dem eigenen Garten, ein einfacher grüner Salat oder etwas aus der Kräuterküche, wie unser Radieschen Salat mit frischem Koriander und Petersilie, die gebratenen Kartoffeln freuen sich über nahezu jede Art von Begleitung an ihrer Seite.

Bratkartoffelsalat als Beilage

Als klassische Beilage sind die aromatischen Kartoffeln ebenfalls bestens geeignet, denn sie passen zu allem. Vor allem im Sommer, wenn die Sonne scheint und wir uns fast täglich an den Grill stellen, ist der Bratkartoffelsalat ein echtes Highlight.
 
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Tipp: frische Peperoni haben bei uns leider nur im Hochsommer Saison, denn die Nachtschattengewächse brauchen, ebenso wie Tomaten und Auberginen, jede Menge Sonne und Wärme, um zu gedeihen. Damit man auch im Winter noch was von der angenehm milden Schärfe hat, legen wir uns immer einen Vorrat an selbst getrockneten Peperoni zu. Das geht ganz schnell und unkompliziert und man hat noch Monate später was davon 😉

Kann man den Bratkartoffelsalat im Kühlschrank aufheben?

Am besten serviert man ihn natürlich frisch, entweder lauwarm oder abgekühlt auf Zimmertemperatur. Reste halten sich im Kühlschrank im Null-Grad-Fach 2-3 Tage. Wir stellen den Salat aber nur ungern in den Kühlschrank, da gekochte Kartoffeln aus dem Kühlschrank einfach nicht mehr schmecken. Zum einen nehmen sie immer den Geschmack des Kühlschrank-Innenraums an, was sich zwar durch eine luftdicht geschlossene Verpackung vermeiden ließe, aber zum anderen verändert sich auch bei gekochten Kartoffeln die enthaltene Stärke bei Einfluss von Kälte. Die Konsistenz der Kartoffeln wird zäh, aber irgendwie auch mürbe zugleich, alles in allem finden wir eine Lagerung im Kühlschrank also nicht empfehlenswert und strengen uns an, alles aufzuessen.

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