Saisonale Rezepte im Mai – jetzt erwacht der Acker

Saisonale Rezepte – Ende Mai geht es richtig los auf dem Acker!

Jetzt bekommen saisonale Rezepte einen neuen Anstrich. Immer noch gibt es die letzten Kartoffeln aus der Vorjahresernte und natürlich Lauch, der den Winter und das bisherige Frühjahr auf dem Acker aushalten konnte, ohne an Geschmack und Aussehen einzubüßen. Doch das Wintergemüse wird nun definitiv vom frischen Frühjahrsgrün aus unserem Speiseplan vertrieben, denn der Sommer klopft schon an und alle Jungpflanzen machen innerhalb kürzester Zeit Strecke.

Mangold, Salat und grünes Gemüse

Spargel Rezepte bereichern schon seit Ende April unsere Speisekarte, aber jetzt wachsen, durch die warmen Temperaturen angestoßen, alle Blattgemüse in großen Schüben. So werden aus kleinen Salaten schnell ansehnliche Köpfe und der Mangold entwickelt sich prächtig. Außerdem bereichern natürlich frische Kräuter die Küche.

Die Minze, mit ihren saftigen Blättern, hat im Frühjahr das intensivste Aroma. Verwenden Sie sie für einen frischen Joghurt zu gegrillten Auberginen oder bereiten Sie sich eine herrlich eiskalte Pfefferminz Limonade, die an heißen Tagen für einen kühlen Kopf sorgt. Wer gern Tee trinkt, legt sich die Ministängel einzeln auf ein von der Sonne beschienenes Fensterbrett und lässt sie 2-3 Tage trocknen. Wichtig: im Anschluß möglichst luftdicht verpacken! Ein Aufguss mit 3-4 Blättern schmeckt so noch Wochen später.

Mangold ist ein köstliches Blattgemüse, dass man gekocht oder zur Abwechslung mal in einem green Smoothie verwenden könnte. Er ist reich an Kalzium und Kalium und ethält eine Menge gesunder Vitalstoffe, die stark antioxidativ und immunstärkend wirken.

Kohlrabi – das frühlingshafte Kohlgemüse

Kohlrabi kann man gekocht oder als bekömmliche Rohkost genießen. Sein dezentes Kohlaroma passt hervorragend zu einfachem Reis oder zu selbst gemachter Pasta. Aber auch die leichte Kohlrabisuppe ist er eine schöne Abwechslung auf dem Teller. Garnieren Sie die Suppe mit leuchtend lila Schnittlauchblüten, zerkleinert man sie vorsichtig mit den Fingern entwickeln sie ein köstliches Laucharoma. Die Blätter vom Kohlrabi muss man nicht wegwerfen. Solange sie knackig grün sind, sind sie eine Bereicherung der Suppe. Einfach klein schneiden und als dekoratives Topping verwenden!

Sind Austriebe an Kartoffeln wirklich giftig?

Natürlich gibt es im Mai auch Kartoffeln. Die ersten Frühkartoffeln gibt es passen zum frischen Spargel. Aber auch die Vorjahres-Knollen, die den Winter gut im Lager überstanden haben, kann man noch essen.

Ausgetriebene Kartoffeln muss man nicht gleich wegwerfen! Solange die Keime nur klein sind, besteht keine Gefahr. Schneiden Sie die Keime einfach großzügig aus und entfernen Sie alle Stellen, die nicht mehr taufrisch aussehen. Auch grüne Stellen bedeuten nicht gleich das Aus einer Kartoffel, denn der als giftig eingestufte Inhaltsstoff Solanin ist auch bei grünen Kartoffeln, ebenso wie bei den Austreiben nur in hoher Konzentration schädlich.

Erst wenn die Keime mehr als 5 cm lang sind oder sich die Konsistenz der Kartoffel gummiartig anmutet, sollten Sie die Knollen auf den Kompost werfen. Bis dahin lagern Sie die Kartoffel dunkel und kühl, aber nicht im Kühlschrank, da sie dort feucht wird und leicht schimmelt.

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