Steak grillen Schritt für Schritt erklärt, mit Tipps & Tricks und vielen Rezepten

Steak grillen für Anfänger und Fortgeschrittene!

Wer Steak grillen möchte und sich nicht ganz sicher ist, wie er ein zart rosa Steak vom heißen Grill perfekt hinbekommt, der ist hier genau richtig. Wir erklären Ihnen alles, von Fleischauswahl und Fleischqualität, über Grilltemperatur, Grilldauer und die entsprechenden Garstufen, über den Unterschied zwischen Kohlegrill und Gasgrill, und alles über die besten Beilagen zum Steak.

Redaktionstipp: die besten Rindersteaks vom Grill sind ohne Zweifel das gut durchwachsene Entrecote vom Grill, also das gegrillte Rib Eye Steak. Auch das kräftige T-bone Steak vom Grill und das etwas magere Rumpsteak vom Grill stehen für hohen Fleischgenuss. Besonders fein, aber auch besonders mager ist das Rinderfilet vom Grill, bei dem vor allem auf die Grilltemperatur und Garzeit muss, damit es zart bleibt. Außer Rindfleisch lassen sich natürlich auch alle anderen Fleischarten grillen: das Wildschweinsteak und das Hirschrückensteak sind fantastisch vom Grill, ebenso wie das Lammsteak, das Lammkotelette vom Grill oder ein kräftig mariniertes Putensteak.

Welches Fleisch eignet sich zum Steak grillen

Ein Steak verlangt nach zartem Fleisch, also möglichst kurzen Fleischfasern, dazu ausreichend Marmorierung, also Fett im Fleisch und am Ende entscheidet natürlich auch die gute Qualität des Fleischstücks über das perfekte Grill-Ergebnis.

Lesen Sie hier alles über die richtige Fleischqualität und woran Sie ein frisches und gutes Stück Fleisch erkennen!

Die besten Steaks grillen vom Rind

das Filet ist zwar mager, aber wenn man es mit indirekter Hitze grillt, ist es ein butterzartes Grillfleisch. Das Entrecote, ein Teilstück vom Rücken, ist gut durchwachsen und hat einen schönen Fettgehalt. Es bekommt durchs Grillen köstliche Fleischaromen und sorgt für helle Freude bei Grillfans. Hängen sowohl das Filet als auch das Entrecote noch am Knochen zusammen, so nennt, man das begehrte Grillstück T-bone-Steak. Das Roastbeef, auch als Rumpsteak bekannt ist auch ein Teilstück des Rückens, die sogenannte Lende, die etwas muskulöser und nicht mehr ganz so durchwachsen ist wie das Entrecote. Aus der Hochrippe wird das Rib Eye Steak geschnitten und aus dem Bauchlappen, genauer gesagt der Dünnung stammt das Flanksteak. Auch das magere, aber zarte Fleisch der Hüfte ist für Steaks vom Grill geeignet.

Grundsätzlich gilt als Zutaten fürs Steak grillen (pro Person):

ca. 250 g Fleisch
nach Belieben Marinade
nach Belieben Grillgewürze
etwas Fett zum Einstreichen des Grillfleischs
ca. 200 g passende Beilagen

Zubereitungs Tipps & Tricks zum Steak grillen:

1.
Heizen Sie den Grill im Vorfeld rechtzeitig an, wenn sie keinen Gasgrill benutzen, denn es dauert eine ganze Weile bis Kohlen die richtige Temperatur haben. Am längsten dauert es wenn sie mit richtigem Holz grillen wollen.

2.
Holen Sie das Fleisch nie direkt aus dem Kühlschrank, um es sofort auf den Grill zu legen, sondern bringen Sie das Steak vorab auf Zimmertemperatur. Andernfalls sorgt der Temperaturschock im Fleisch dafür, dass es unnötig zäh wird.

3.
Beilagen zum Grillsteak, Salate und passende Getränke müssen auch im Vorfeld zubereitet werden, denn das eigentliche Grillen eines Steaks dauert meist nur ein paar Minuten.

4.
Besonders Wichtig: lassen Sie das Steak nach dem Grill ein paar Minuten bei Raumtemperatur (also nicht am Rand vom Grill, aber auch nicht auf einem kalten Teller) nachziehen. So hat es Gelegenheit sich zu entspannen und die Fleischsäfte, die sich in der Hitze des Gefechts in den Fleischkern zurückgezogen haben, können sich wieder gleichmäßig im Innern verteilen. Jetzt ist der maximale Genuss gesichert!

Die besten Steaks grillen vom Schwein

Wird Schwein gegrillt, so landet meistens der klassische, marinierte Schweinenacken auf der heißen Glut. Als Steak vom Schwein kann man aber eigentlich nur das Schweinekotelette oder ein feines Stück von der Schweinelende bezeichnen.

Die richtige Grilltemperatur und Garzeit zum Steak grillen

Ein Rindersteak sollte am Ende eine Kerntemperatur von nur 55-58 Grad haben, damit es noch blutig, bzw. zart rosa und saftig ist. Da die Hitze der Glut meistens extrem hoch ist, wird Rindfleisch immer nur kurz in der Mitte des Grills scharf angebraten und dann an den Randzonen oder auf gut durchgebrannter Glut zubereitet. Das Grillen mit hohen Temperaturen (200-240 Grad) nennt man direktes Grillen, das Grillen mit weniger Temperatur (120-150 Grad) heißt indirektes Grillen.

Entscheidend für die Garzeiten sind aber natürlich nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Größe, Dicke und Beschaffenheit des Fleischstücks. Grundsätzlich empfehlen wir lieber dicke Steaks zu grillen, denn das verspricht außen feinste Röstaromen und innen zartes Rosa als Ergebnis. Wem ein 2,5-3 cm dickes Lendensteak zu viel ist, der kann es in der Mitte halbieren und so einfach 2 Steaks draus machen. Echte Männer hingegen essen schon mal ein 4 cm dickes Steak, vor allem wenn es sich um ein Rinderfilet vom Grill handelt 🙂

Holzkohle oder Gasgrill

Hier scheiden sich die Gemüter. Der alte Schule des Grillen ist in jedem Fall das Grillen über offenem Feuer bzw.der daraus entstehenden Holzkohle. Aber auch der Gasgrill hat in den letzten Jahren immer mehr an Popularität gewonnen. Rauch, Ruß und die ungezügelte Hitze des Feuers gilt in vielen Kreisen als bedenklich für die Gesundheit, während Gas eine saubere Sache ist, die man noch dazu perfekt in der Hitze steuern kann.

Geschmacklich kann man hingegen kaum einen Unterschied zwischen den beiden Grillten feststellen, das eigentliche Aroma vom perfekten Grillfleisch entsteht durch das Verbrennen von Felsichsaft oder Fett auf der Hitzequelle. Der so entstehende Rauch (egal ob auf glühenden Kohlen oder dem heißen Eisengestänge eines Gasgrills) legt sich als Aroma auf dem Grillfleisch wieder ab und sorgt dort für den unvergleichlichen Grillgeschmack, den alle so lieben.

Lesen Sie hier alles über den Unterschied zwischen Holzkohlengrill und Gasgrill!

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