Geschmorter Rinderbraten im Backofen oder im Topf

Rinderbraten schmoren

Geschmorter Rinderbraten ist ein Klassiker!

Geschmorter Rinderbraten aus dem Backofen oder aus dem Topf wird bei niedriger Temperatur immer gelingen. Langsam und nur bei 100 Grad Ofentemperatur oder in nur siedender Flüssigkeit im Topf gegart, bleibt das Fleisch zart und saftig.

Redaktionstipp: fast jedes Bratenstück vom Rindfleisch kann auf diese Weise zubereitet werden. Aber ein klassischer Schmorbraten ist nicht mit einem zart rosa Rinderbraten zu vergleichen, denn durchs lange Schmoren verliert das Fleisch seinen Fleischsaft und dieser lässt sich nicht zurück ins Fleisch bringen. Einen Schmorbraten zart rosa hinzubekommen, ist nicht ganz einfach, wichtig ist hier die Kerntemperatur des Bratens. Bleibt man unter 60 Grad ist das Fleisch noch zart rosa, doch dann sollte es ein Lendenbraten oder ein zartes Stück aus der Hüfte sein, also ein Fleisch mit kurzen Fasern. Durchwachsene Stücke, wie die Schulter oder die Rinderbrust eigenen sich besonders gut zum klassischen Schmoren, denn die langen Fasern des Fleischs ziehen sich zwar erstmal zusammen, aber wird der Braten lange genug mit wenig Hitze geschmort, zerfallen seine Fasern und am Ende wird das Fleisch köstlich zart und mürbe.

Einen schönen Schmorbraten servieren wir am liebsten mit viel Bratensauce und selbst gemachten Semmelknödeln, dazu gibts hausgemachtes selbst gemachtes Blaukraut und Preiselbeer Marmelade.
Und hier gibt es viele weitere Braten-Rezepte für das Sonntagsessen.

Zutaten für geschmorter Rinderbraten (für 4-5 Personen):

1,5 kg Rinderschulter
2 EL Butterschmalz
300 g Sellerie
300 g Karotten
3 mittelgroße Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
4 Wachholderbeeren
1 TL Pfefferkörner
2 TL Meersalz
200 ml Wasser
200 ml Rotwein (trocken)
600 ml Rinderfond

Zubereitung geschmorter Rinderbraten:

1.
Rinderschulter bei Bedarf kurz mit kaltem Wasser abwaschen und trockentupfen, überschüssiges Fett und Sehnen entfernen. Sellerie, Karotten und Zwiebeln schälen und in Stücke schneiden. Eine geschälte Knoblauchzehe, Lorbeerblätter, Wachholderbeeren, Pfeffer und Meersalz in den Mörser geben und zerstoßen.

2.
Butterschmalz in einem großen Bräter erhitzen und das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten. Das angebratene Fleisch aus dem Bräter nehmen und bei Seite stellen. Backofen auf 100°C vorheizen.

3.
Das geschnittene Gemüse zusammen mit den restlichen ungeschälten Knoblauchzehen scharf anrösten, mit Rotwein und Wasser ablöschen, aufkochen lassen und anschließend bei Restwärme ziehen lassen.

4.
Die Rinderschulter mit der vorbereiteten Gewürzmischung einreiben, in den Gemüse-Rotwein-Sud geben und mit 150 ml Rinderfond aufgießen. Rinderbraten im Bräter mit geschlossenem Deckel in den vorgeheizten Backofen stellen und ca. 4 Stunden schmoren lassen. Alle 20 Minuten 3-4 EL vom Rinderfond über den Braten gießen, damit dieser nicht austrocknet.

5.
Der Braten ist fertig, wenn das Bratenthermometer ca. 58 Grad anzeigt. Nach Ende der Garzeit Braten aus dem Ofen nehmen, beiseite stellen und noch 10 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Sauce montieren.

6.
Wird der Schmorbraten im Topf zubereitet, legt man das allseitig angebratene Fleisch auf das Gemüsebett in einen entsprechend großen Topf und gießt alles mit Flüssigkeit auf, so dass der Braten vollständig bedeckt ist. Auf kleinster Flamme soll das Ganze nur langsam vor sich hinziehen, in keinem Fall kochen. Als Garzeit muss man auch hier mit mindestens 2-3 Stunden rechnen und ein Bratenthermometer ist von Vorteil. Die Zubereitung im Topf gelingt aber nicht immer zart rosa, meistens wird es auf diese Art ein klassischer Schmorbraten, den man solange im Topf lässt, bis das Fleisch mürbe gekocht ist.

7.
Für die Vollendung der Sauce gibt man den Bratens durch ein feines Sieb, schmeckt mit Salz, Pfeffer und Gewürzen nach Wahl ab und dickt sie bei Bedarf mit einer Mehlschwitze noch ein.

8.
Den geschmorten Rinderbraten aufschneiden, mit Beilagen und Sauce servieren.

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