Rote Bete kochen als Grundlage für feine Suppen, Eintöpfe und Gemüsegerichte

Rote Bete kochen ist einfach und vielseitig!

Wer rote Bete kochen möchte, der hat soviel mehr Möglichkeiten bei der Zubereitung, als man es von dem Anblick der traurig in Plastik verschweißten Knollen aus dem Supermarkt erwarten würde. Rote Bete kann man ungeschält in Wasser kochen, aber man kann sie auch einfach in der Pfanne braten, sie im Backofen backen, sie einlegen, fermentieren, im Kuchen verarbeiten, sie als gesunden Detox Saft trinken oder sie einfach roh genießen.

Video-Rezeptempfehlung:

Ihr intensiver, leicht erdiger Geschmack passt zu allerlei anderem Gemüse und ist auch eine tolle Ergänzung zu gebratenem Fisch und kräftigen Fleischgerichten.

Redaktionstipp: probieren Sie am besten alle unsere Rezepte zu den gesunden Knollen mit der tollen Farbe aus. Wir bereiten sie roh als aromatische Rote Bete Rohkost zu oder legen sie auf ein frisches Bett aus grünem Salat mit Spargel. Auch köstlich schmeckt sie als fein pürierte Rote Bete Paste, ebenso wie als knallrotes Rote Bete Risotto. Süß sauer eingelegte Rote Bete und fermentierte Rote Bete aus dem Glas sind super gesund und maximal lecker, ebenso wie die klassische Rote Bete Suppe und der traditionelle russische Borschtsch, ein Rote Bete Eintopf mit Weißkohl.

Die gute Qualität der Roten Bete kann man beim Einkauf ganz leicht erkennen. Am besten wird sie auf einem BIO Bauernmarkt direkt vom Produzenten gekauft, denn das steht für Regionalität und maximale Frische. Wird sie im BIO Laden mit ihren dunkelgrünen Blättern dran angeboten, kann man auch beruhigt zugreifen, denn dann wurde sie mit Sicherheit vor kurzem erst geerntet und hat keine lange Seereise oder LKW fahrt aus dem Ausland hinter sich.

Kochprofis schwören auf besonders kleine Rote Bete, denn diese sind besonders zart und können vor allem in der Pfanne besonders schön zubereitet werden, da sie nicht lange brauchen, bis sie gar sind. Aber auch mittelgroße und große Rote Bete haben ihre Vorzüge. Mittelgroße Rote Bete sind besonders leicht im gekochten Rote Bete Gemüse bzw. im Rote Bete Eintopf verarbeitet. Die großen Exemplare eignen sich bestens für die eingelegte Rote Bete, denn sie sind in der Konsistenz von Natur aus etwas fester als die kleinen und verlieren durch das tage- bis wochenlange Fermentieren nicht so sehr an Biss.

Wird die Rote Bete vorab gekocht, sollte sie in ihrer Schale gekocht werden, denn sonst verliert sie unnötig viele ihrer guten Inhaltsstoffe und blutet ihre schöne Farbe ins Kochwasser aus.

Wir verraten alle wichtigen Tipps&Tricks für das Kochen der Roten Bete, damit sie ihre schöne Farbe behält, geschmacklich nicht auslaugt und vor allem nicht zu lange gekocht wird.

Doch bevor`s losgeht: auf jeden Fall Einmalhandschuhe tragen! Denn die rohen Knollen färben enorm ab und machen für lange Zeit rote Finger und Hände. Am besten auch eine (dunkle) Kochschürze anziehen, denn Spritzer des Rote Bete Saftes gehen nur schwer raus aus der Kleidung. Selbst das Schneidebrett verfärbt sich tief dunkelrot, aber durch kräftiges Schrubben mit Spüle wird es meist wieder sauber.

Zutaten fürs Rote Bete kochen (pro Person):

200-250 g Rote Bete (roh)
1 Lorbeerblatt

Benötigtes Equipment: Einmalhandschuhe

Zubereitung Rote Bete kochen:

1.
Die Rote Bete am besten mit einer weichen Wurzelbürste unter kaltem Wasser vorsichtig waschen. Dabei darauf achten, dass man mit den Borsten nicht die Haut der Knollen verletzt, damit sie beim Kochen nicht ausbluten.

2.
Den Strunk bzw. die Blätter kurz oberhalb der Knolle abschneiden, damit auch hier nicht die Haut verletzt wird. Den restlichen Strunkansatz kann man nach dem Kochen entfernen.

3.
In einem ausreichend großen Kochtopf kaltes Wasser aufsetzen, die Rote Bete und das Lorbeerblatt hineingeben und den Topf soweit mit Wasser auffüllen, bis die Knollen vollständig bedeckt sind. Das Wasser wird nicht gesalzen, denn Salz entzieht den Knollen beim Kochenihre schöne Farbe.

4.
Rote Bete ca. 40-45 Minuten bei kleiner bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis man sie mit einem kleinen Küchenmesser leicht einstechen kann. Auch hier gilt: den Gartest nicht zu früh machen, denn jeder Stich verletzt die Oberfläche und dann verliert die Knolle ihre schöne Farbe ans Kochwasser. Das schöne ist, dass die Rote Bete nicht so schnell verkocht, man also bei 5 Minuten mehr oder weniger nichts kaputt macht. Lediglich ein überlanges Kochen schadet Ihr, denn wie bei jedem Gemüse verliert sie durch zu viel und zu lange Hitze ihre guten Inhaltsstoffe.

5.
Fertig gegarte Rote Bete abgießen und mit einem kleinen Küchenmesser vorsichtig die Schale abpellen. Das funktioniert ähnlich einfach wie bei klassischen Pellkartoffeln.

6.
Salz und Pfeffer wird erst in der weiter Verarbeitung an das Gemüse gegeben. Die gekochte Rote Bete kann zu Suppe und Eintopf weiterverarbeitet werden, aber auch so wie sie ist, verfeinert mit etwas zerlassener Butter und Gewürzen, schmeckt sie einfach köstlich.

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