Obst einfrieren – darauf müssen Sie achten

Obst einfrieren funktioniert mit viele Sorten!

Wer Obst einfrieren möchte, kann sich vieles für fast 1 Jahr haltbar machen. Man muss nur ein paar Dinge beachten, damit es gelingt.

Welches Obst wird wie eingefroren?

Steinobst wie Pflaumen, Pfirsich, Aprikose und Kirschen können bedenkenlos eingefroren werden. Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren werden geputzt und auf einem Brett oder Backblech ausgelegt, damit sie beim Frieren nicht an zusammenfrieren. Obst das viel Wasser enthält, wie Äpfel, Birnen und Erdbeeren, sollten vorab zu Mus gemacht werden, da sie nach dem Auftauen matschig werden.

Auch Bananen werden nach dem Auftauen matschig und sind dann oft nur noch für die direkte Weiterverarbeitung für Kuchen oder Smoothies zu gebrauchen. Auch Weintrauben verlieren durchs Gefrieren ihre Struktur, können aber für Süßspeisen oder auch für Smoothies weiterverwendet werden. Am besten legt man sie, wie Beerenfrüchte, zum Frosten auf ein Backblech oder Brett und packt sie erst im gefrorenen Zustand in einen Beutel oder eine Dose zurück ins Gefrierfach.

Redaktionstipp: lesen Sie hier alles rund ums Thema Essen einfrieren! Kann man auch Gemüse einfrieren? Wie funktioniert Fleisch einfrieren oder Fisch einfrieren? Und was ist, wenn man Brot einfrieren möchte? Das Einfrieren ist eine tolle Möglichkeit, die Haltbarkeit von Lebensmitteln um bis zu 1 Jahr zu verlängern. Auch fertiges Essen, kann man als Gekochtes einfrieren, vor allem das Suppen einfrieren bietet viele Möglichkeiten.

Zutaten für Obst einfrieren:

ca. 200 g Obst pro Portion

Zubereitung Obst einfrieren:

1.
Obst waschen und putzen. Stiele und Strünke ausschneiden, Kerne und Kerngehäuse entfernen und das Gemüse, je nach geplanter Weiterverarbeitung, in Streifen, Würfel oder grobe Stücke zerschneiden.

2.
Obststücke in passenden Portionsgrößen in einen Gefrierbeutel oder ein anderes geeignetes Gefäß geben, dass sich gut verschließen lässt. Luft so gut wie möglich aus dem Beutel entfernen und fest verschließen.

3.
Gefriergut für 1 Stunde im Kühlschrank temperieren, damit es vorab schon ausreichend kalt ist. Nach und nach in den Froster geben. Keine zu großen Mengen auf einmal bzw. auf einen Fleck hineingeben, damit das Obst schnell vollständig durchfrieren kann.

Wissenswertes zum Thema Obst einfrieren:

Obst enthält sehr viele Vitamine, die beim Einfrieren zu einem Teil verloren gehen. Wichtig ist hier, dass das Obst direkt nach der Ernte bzw direkt nach dem Einkauf eingefroren wird, denn dann ist sein Vitamingehalt am größten. Zucker ist nicht nur ein gutes Konservierungsmittel, es verzögert auch die Zersetzung mancher Vitamine. Je schneller das Obst komplett durchfriert, um so besser ist es für die Inhaltsstoffe. Hohe Temperaturen im Gefrierfach und kleinere Mengen an Gefriergut sind also sinnvoll.

Auch beim Obst einfrieren gilt, wie beim Gemüse einfrieren, der Grundsatz: roh eingefrorenes Obst erleidet einen höheren Verlust, als solches, das kurzzeitig erhitzt wurde. Zwar sind manche Vitamine hitzeempfindlich und gehen durch das Kochen verloren, aber durch das kurze Erhitzen werden Zersetzungsprozesse verlangsamt und das schont wiederum die Menge der guten Inhaltsstoffe.

Als Verpackung zum Obst einfrieren eignen sich die gängigen Gefrierbeutel, ebenso wie Vorratsdosen aus Plastik und Blech. Wichtig ist, die Portionsgrößen sinnvoll anzulegen, denn zu große Mengen brauchen einerseits länger bis sie durchgefroren sind, andererseits sollen sie nach dem Auftauen ja auch aufgegessen werden.

Lesen Sie hier alles zum Thema Obst Einfrieren und finden Sie tolle Rezepte für die Weiterverarbeitung!


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