Mürbeteig ohne Ei – Grundrezept

Mürbeteig ohne Ei – ein einfaches Grundrezept, das sicher gelingt

Bei der Zubereitung vom klassischen Mürbeteig scheiden sich allzuoft die Geister. Soll er nun mit Ei oder ohne Ei gemacht werden? Bindet ein Teig ohne Ei bzw. wird der Mürbeteig denn mit Ei überhaupt mürbe? Lassen Sie sich nicht irritieren: dieses Rezept ist der Beweis, dass Mürbeteig ohne Ei ganz hervorragend gelingt, fein mürbe wird und noch dazu gut schmeckt!

In diesem Rezept wird der Mürbeteig neutral zubereitet, d.h.ohne Zucker. Er kann für salzige Quiches und Tartes verwendet werden oder man gibt ihm 100 g Zucker zu, um ihn für süße Kuchen zu gebrauchen.

Zutaten für den Mürbeteig (für ca. 500 g Teig bzw. eine 28 cm Springform):

300 g Mehl
200 g kalte Butter
ca. 100 ml sehr kaltes Wasser
1 TL Salz

Zubereitung des Mürbeteig ohne Ei:

1.
Mehl auf eine glatte Arbeitsfläche geben. Kalte Butter in kleinen Flocken darüberschneiden. Salz dazugeben und alles mit schnellen und kräftigen Bewegungen der Finger durchkneten. Währenddessen das Eiswasser nach und nach dazugeben, bis der Mürbeteig die perfekte Konsistenz hat.

2.
Fertigen Teig in Klarsichtfolie einschlagen und im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen.
Je nach Rezept weiterverarbeiten.

Wissenswertes zum Mürbeteig ohne Ei:

Das Wasser muss tatsächlich eiskalt sein, damit es verhindert, dass die Butter beim Kneten zu stark erwärmt. Nur durch wirklich kalte Butter wird der Mürbeteig richtig abgebunden und in seiner Konsistenz so fein mürbe wie er sein soll. Profis verwenden zum Kneten nicht die bloßen Hände, sondern ein großes Küchenmesser, mit dem sie den Teig immer wieder zusammenschaben und dadurch Mehl und Butter und Wasser miteinander vermischen.

Mürbeteig ist der perfekte Boden für feine Quiches und Tartes. Wenn man ihn für süße Kuchen verwenden möchte, ergänzt man das Rezept noch um 200 g Zucker.

Die Franzosen nenne ihren Mürbeteig Patê Brisée und verwenden in manchen Rezepten auch ein Ei dafür.

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