Karamellisierte Zwiebeln: das dauert, aber es lohnt sich

karamellisierte Zwiebeln

Karamellisierte Zwiebeln erfordern etwas Zeit

Für Karamellisierte Zwiebeln musst Du Dich mindestens eine Stunde an den Herd stellen, denn die Knolle mit dem kräftigen Aroma braucht Zeit, damit sich der fruchteigene Zucker löst und durch die sogenannte Maillard-Reaktion karamellisiert.

Würdest Du die Hitze einfach höher drehen, würde die Zwiebel nur zu schnell braun oder gar schwarz weden. Durch das langsame und lange Garen tritt der eigentliche Geschmack der Zwiebeln zutage, denn ihr Wasseranteil und ihre Schärfe verkocht, zurück bleibt pures Aroma. Für dieses Rezept musst Du einfach Geduld haben, aber es lohnt sich!

karamellisierte Zwiebeln: ganz ohne Zucker

Von: Tina
Hier ist das Rezept für karamellisierte Zwiebeln OHNE Zucker, dafür mit viel Zeit und sanfter Hitze in der Pfanne.
Viele Rezepte geben beim Karamellisieren von Zwiebeln die Zugabe von etwas Zucker an. Dieser Trick beschleunigt zwar das Erreichen einer süßlich aromatischen Zwiebel in der Pfanne, ist aber überhaupt nicht zu vergleichen mit einer Zwiebel, die Du nur durch lange und sanfte Hitzeeinwirkung karamellisiert hast.
Rezeptbewertung:
5 von 2 Bewertungen
karamellisierte Zwiebeln
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Vorbereitung 10 Minuten
Zubereitung 1 Stunde
Gesamt 1 Stunde 10 Minuten
Gericht Basics, Beilage
Küche Deusch
Portionen 1 Person
Kalorien pro 100g 330 kcal

Zutaten
  

  • 200 g weiße bzw. gelbe Zwiebeln möglichst aus der neuen Ernte
  • 1 TL geschmacksneutrales Pflanzenöl
  • 1 TL Butter
  • 1 Prise Salz
  • etwas Wasser falls benötigt

Zubereitung
 

  • Zwiebeln schälen und vom Fuß bis zum Stielansatz in ca. 3-4 mm dicke Ringe aufschneiden.
    Tipp: wenn Du beim Schälen der Zwiebeln am Stielansatz die letzte Schicht Braun der Zwiebelschale stehen lässt (wie auf dem Foto zu sehen), kannst Du die Zwiebel daran beim Zerschneiden wunderbar festhalten.
    Zwiebeln einfach schälen
  • Öl und Butter in einer ausreichend großen Pfanne sanft erhitzen und die Zwiebelringe hinein geben.
    Wichtig: achte darauf, dass die Hitze nicht zu groß ist, die Zwiebeln sollen keine Farbe bekommen und in keiner Weise anbraten, sie sollen nur ganz sanft anschwitzen.
  • Die Zwiebeln immer wieder mal vorsichtig umrühren, damit sie gleichmäßig die sanfte Hitze abbekommen und nicht die unterste Schicht doch am Pfannenboden anbrennt. Bei Bedarf Hitze auf ein Minimum reduzieren.
    Tipp: wenn Du merkst, dass die Zwiebeln trotz kleinster Hitze zu dunkel werden, bzw. sich in der Mitte des Topfbodens Bräune sammelt, kannst Du einen kleinen Schluck Wasser (ca. 1 EL) dazu geben. Sei hier aber sparsam, denn die Zwebeln sollen nicht gedünstet werden. Bei Bedarf den Vorgang lieber öfter wiederholen.
  • Nach 15-20 Minuten wird aus den anfangs weißen bzw. leicht gelben, rohen Zwiebeln eine leicht honigbraune Zwiebelmasse. Jetzt hat das Karamellisieren begonnen 🤓 der Braunton wird im Lauf der weitern 40 Minuten immer dunkler werden, hat aber nichts mit dem Braun von stark angebratenen Zwiebelen zu tun. Die Bräunung ist der optische Effekt des Karamellisierens.
  • Nach einer Stunde sollten die Zwiebeln ausreichend karamellisiert sein. Das erkennst Du an ihrem unvergleichlich milden, süßen und an Karamell erinnernden Geschmack. Mit Salz abschmecken und entweder als Beilage zu Steak und Burger, bzw. zu gegrilltem Gemüse verwenden oder zur Pasta verarbeiten.

Nährwerte

Calories: 330kcal
Keyword Maillard Effekt

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