Pizzateig – original italienisch

Pizzateig selber machen

Ein richtig guter italienischer Pizzateig ist die beste Vorraussetzung für eine knusprige Pizza – leicht und luftig und ohne zu harte Kruste! Wenn der Pizzateig außen knusprig und in der Mitte aber gerade noch weich ist, dann hat man alles richtig gemacht.

Im Idealfall macht man den Pizzateig schon ein paar Stunden bevor man ihn benutzen will. Wer es perfekt machen will, lässt ihn über Nacht in Ruhe gehen, dadurch kann sich die Hefe am besten im Teig ausbreiten und durch den feinen Gärprozeß, bekommt der Pizzateig den typischen Geschmack – wie beim Italiener!

Zutaten für Pizzateig (für 1-2 Pizzas):

500g Mehl (Weizenmehl 405)
250-350 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel frische Hefe
3 EL Olivenöl
2 EL Meersalz

Zubereitung vom Pizzateig:

1.
Mehl und Salz in eine ausreichend große Schüssel geben. In der Mitte eine Mulde machen und etwa 250 ml lauwarmes Wasser reingeben. Die Hefe mit den Fingern ins Wasser bröseln und vorsichtig mit diesem verkneten (das Mehl möglichst nicht mit verkneten). Hefewasser 10 Minuten gären lassen.

2.
Mit dem Knethaken des Rührgeräts Mehl und Hefewasser zu einem homogenen Teig verquirlen. 30 Minuten unter einem Handtuch bei Zimmertemperatur gehen lassen. Danach weitere 5 Minuten mit den Händen kräftig durchkneten, bis der Pizzateig eine geschmeidige Konsistenz hat. Weitere 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.

3.
Den Teig in die Mitte auf einem großen Brett geben und ca 50 gr Mehl außenrum auf das Brett streuen. Die Außenseite des Pizzateigs vorsichtig mit Mehl bestäuben und zügig unterkneten. Solange wiederholen, bis sich der Teig zu einer Kugel formen lässt, die immer noch geschmeidig ist, aber ihre Form behält.

4.
Teig in Frischhaltefolie eingeschlagen mindestens 1 weitere Stunden (bis zu 4 Stunden tun dem Pizzateig gut!) an einem warmen Ort stehen lassen. Der Teig geht in dieser Zeit auf und verändert seine Konsistenz. Die Konsistenz des Pizzateigs muss nach dem letzten Durchkneten so sein, dass man ihn wie einen Ball hin und her werfen kann.

5.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausbreiten. Das geht am besten, wenn man dabei mit der Faust von innen nach außen arbeitet. Den Teig vorsichtig in alle Richtungen auseinander ziehen. Wie dick der Teig sein soll, kann jeder selbst entscheiden, im Italienischen Original Rezept wird er etwa 5 mm dünn ausgewalkt. Nach Lust und Laune belegen und backen.

Wissenswertes zum Thema Pizzateig:

Der Pizzateig gelingt nur, wenn Mehl und Wasser am Anfang der Zubereitung ausreichend Zeit hatten eine Verbindung einzugehen. Außerdem muss man sich die Zeit nehmen, ihn noch 2x ruhen zu lassen – das zweite mal im Kühlschrank und solange wie möglich!

Beim Belegen der Pizza sollte man unter dem Teig schon das Backblech und ein Backpapier haben, da er sich schwer beladen kaum noch hochheben lässt. Am besten bäckt man die Pizza auf einem Pizzastein, den man als Backofen Zubehör kaufen kann.

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