Spitzwegerich ist der König der Wiese – er ist nicht nur ein tolles Heilkraut, er schmeckt auch noch großartig und passt gut in Salate und Wildkräuter Rezepte

Spitzwegerich ist eine bei uns stark verbreitete Wildpflanze!

Der Spitzwegerich wächst überall auf unseren Wiesen, am Waldrand und an den Wegesrändern. Sein Name setzt sich aus 3 Teilen zusammen: Spitz da seine Blätter länglich sind und spitz zulaufen, wege stammt aus dem Althochdeutschen Wort Wega ab, das Weg bedeutet und seinen bevorzugten Standort beschreibt, rich bzw. rik ist ein germanisches Wort, das König, Herrscher, Fürst bedeutet und seine starken Verbreitungs- und Geltungsdrang gut darstellt.

Spitzwegerich wurde schon immer eine beliebte Zutat für grüne Salate und Kräuter. Er besitzt nicht nur große Heilwirkung, sondern auch ein köstliches Aroma.

Man erntet ihn von Ende April bis August oder September, je nachdem wie weit er in seiner Vegetation fortgeschritten ist. Die meiste Heilkraft hat er vor seiner Blüte, denn dann steckt die Pflanze ihre ganze Kraft in die Blätter. Spitzwegerich hilft nach Insektenstichen das Jucken zu mindern und auch wenn man sich die Hände an Brennnesseln verbrannt hat, sind zerriebene Spitzwegerichblätter eine Wohltat.

Er enthält viel Vitamin C und Vitamin B, außerdem Kalium, Zink, Kieselsäure und gesunde Gerbstoffe. Er wirkt abschwellend, Entzündungshemmend, reizmildernd, wundheilend und antibakteriell, wenn er äußerlich angewendet wird. Als Aufguss oder Zutat im Essen wirkt er harntreibend, blutreinigend, entzündungshemmend und schleimhautschützend.

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