Peperoni gehören, ebenso wie die Chili, zu den Paprikagewächsen, unterscheiden sich von dieser jedoch in Form und Größe und haben außerdem eine meist eine schön milde Schärfe. Lesen Sie hier alles über die gesunden Schoten und ihre Verwendung…

Peperoni wird auch als Gewürzpaprika bezeichnet!

Peperoni gibt es in verschiedenen Farben und mit mal mehr und mal weniger ausgeprägtem Aroma. Sie können grün, orange, gelb oder rot sein, manchmal sind sie ganz mild, manchmal aber auch sau scharf. Exemplare, die kein oder nur kaum Capsaicin enthalten, kann man wie gewöhnliche Paprika essen, denn das Capsaicin ist der Stoff, der für die Schärfe verantwortlich ist.

Gesund sind sie obendrein, denn sie enthalten in 100 g fast 150 mg Vitamin C und selbst in gekochtem Zustand noch fast 4 x so viel Vitamin C wie eine Zitrone.

Scharfes Essen gilt überhaupt als gesund, denn es kurbelt den Stoffwechsel an und ist gut für die Durchblutung. Vielen Menschen versuchen mit scharfem Essen abzunehmen und tatsächlich hilft es oft bei Verstopfung und Verdauungsstörungen. Andere aber bekommen von zu viel Schärfe auch Durchfall und Sodbrennen. Wie bei vielem gilt es also, das richtige Maß für sich selber zu finden.

Zu viel scharfes Essen brennt im Mund und tatsächlich schüttet unser Gehirn bei Schärfe Schmerzsignale aus und in Folge dessen Endorphine, die sogenannten Glückshormone. Als Folge fühlen sich viele Menschen nach einem scharfen Essen besonders entspannt und glücklich.

Es gibt viele tolle Rezepte mit Peperoni! Sie können sowohl gekocht, gebraten, gegrillt oder gebacken, als auch roh gegessen werden. Unsere Peperonipaste oder die feine süß saure Chilisauce sind zwei schöne Highlights der scharfen Rezepte.

Im rohen Zustand sind sie oft am schärfsten und durch langes Kochen verlieren sie an Schärfe. Will man mit den kleinen roten Schoten also maximale Schärfe erzielen, dann sollte man sie erst am Ende der Kochzeit dazugeben. Oft sind es auch die Kerne, die einen hohen Schärfegrad in sich bergen. Wer es milder mag, entfernt sie entsprechend vor dem Kochen, wer hingegen das Feurige liebt, sollte auch sie verkochen. Werden Peperoni kurz in heißem Öl angebraten, verbindet sich die Schärfe mit dem Öl und verteilt sich so im ganzen Essen.

Hier gehts direkt zu unseren besten Rezepten mit Peperoni, Chili & co!

Lassen Sie sich inspirieren und genießen Sie die Glückshormone…


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