Hefe ist eine Wunderzutat die seit Jahrtausenden im Einsatz ist! Ihr verdanken wir locker leichte Kuchen, knuspriges Gebäck und hauchdünne Pizzaböden. Lesen Sie hier alles über den kleinen Hefepilz, der es uns ermöglicht Brot zu backen und Bier zu brauen

Hefe ist gesund, auch wenn manch einer Bauchweh von ihr bekommt!

Hefe wurde schon im 1. Jahrtausend vor Christus von den Phöniziern zum ersten mal bewußt angesetzt, doch unters Mikroskop schaffte sie es erst ca. 1850 durch Louis Pasteur. Er entschlüsselte die Wirkungsweise des kleinen Organismus und bescherte uns damit ein herrliches Backvergnügen.

Hefe ist ein einzelliges Lebewesen, das zu den niederen Pilzen zählt. Wilde Hefen kommen in der Natur nahezu überall vor, auch wenn wir sie mit bloßem Auge nicht sehen können. Zum Backen verwenden wir jedoch eine spezielle Kulturform der Hefe, die mit speziellen Eigenschaften gezüchtet wurde. Hefe mag es warm und süß, Kälte, Fett und Salz verträgt sie hingegen gar nicht. Stärke und Zucker sind ihr Lieblingsessen, wird sie damit gefüttert explodiert sie geradezu, was den Kuchenteig schön locker macht.

Für den Hefeteig wird spezielle Backhefe verwendet. Die frischen Hefewürfel findet man im Kühlregal, dort wird sie gelagert, damit der Hefepilz nicht aktiv wird. Wird sie für Teig verwendet, gibt man sie mit ein bisschen lauwarmen Wasser und einer Prise Zucker im Mehl in eine Mulde. Dort beginnt sie mit dem ersten Vorgang des Gären, In ca. 15 Minuten entsteht der sogenannte Vorteil, der dann zu feinem Brot, Pizza oder Hefekuchen weiterverarbeitet werden kann. Es gibt Hefe auch als Trockenhefe in Pulverform. Ihre Verwendung ist noch einfacher, da sie im Vorfeld nicht gehen muss. Ein Päckchen Trockenhefe entspricht in etwa einem halben Würfel frischer Hefe.

Die Wunderzutat steckt in den klassischen, hellen Brötchen, die wir uns morgens beim Bäcker kaufen, ebenso im Baguette, Weissbrot und in dunklen Roggenbroten. Auch im süßen Hefeteig, den man für Hefezopf Rezepte, feine Zimtschnecken und die weihnachtlichen Stollen Rezepte braucht, ist sie enthalten. Das gleiche gilt für die klassische Art von Pizzateig, Zwiebelkuchen Rezepte und Flammkuchen.

Lebende Hefepilze wirken probiotisch, das heißt sie unterstützen unsere Darmflora und sorgen dort für ein Gleichgewicht der Pilze und Bakterien. Das stärkt unser Immunsystem und hält uns für und munter. Doch viele Menschen reagieren empfindlich auf Hefe. Wer einen sensiblen Darm hat, bekommt von frischer Hefe schnell Bauchweh und Blähungen. Dann sollte Hefe durch Backferment ersetzt werden, um sich die unangenehmen Beschwerden zu ersparen.

Hier gehts direkt zu unseren Rezepten mit Hefe!

Viel Spass beim Backen…


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