Veggie Grill – Tipps & Tricks fürs vegetarische Grillen

So gelingt der Veggie Grill auf alle Fälle!

Und der Veggie Grill ist nicht nur was für Vegetarier. Auch eingefleischte Allesesser sind begeistert von diesen Tipps & Tricks rund ums vegetarische Grillen.

Grundregel 1 für den Veggie Grill – Salz erst am Ende

Wird das Gemüse schon vor dem Grillen gesalzen, zieht das Mineral das im Fruchtfleisch enthaltene Wasser. Das Grillgut verliert seinen Biss und wird matschig. Auch die Marinade sollte daher kein Salz enthalten, zumal das Salz im Öl die Kraft der übrigen Aromen abschwächt.

Grundregel 2 für den Veggie Grill – Marinaden und Gewürze

Grillgemüse schmeckt am besten, wenn es vorab mariniert wird. Das Gemüse braucht Fett, damit es auf dem Grill nicht austrocknet und anbrennt. Frische Kräuter und ausgewählte Gewürze in der Marinade, sorgen für ein intensives Aroma, ein Spritzer Zitronensaft oder weißer Essig geben dem Ganzen eine frische Note.
Um den maximalen Genuss rauszuholen, sollte das Grillgut mehrere Stunden in der Marinade durchziehen. Zum Grillen nimmt man das Gemüse aus der Marinade raus und um diese nicht zu verschwenden, verwendet man sie am Ende zum aromatisieren von frischem Weißbrot, indem man es mit dem Öl und den Kräutern bepinseln und am Rand vom Grill röstet.
Auch Grillkäse und Tofu vertragen vorab Kräuter und Gewürze. Marinierter Grillkäse mit Minze, Thymian und Chili oder marinierter Tofu mit gegrillter Tomate sind tolle Sommersspezialitäten.

Grundregel 3 für den Veggie Grill – wenig Hitze

Gemüse verträgt deutlich weniger Hitze als wir es vom Fleisch aufm Grill gewöhnt sind. Damit das vegetarische Grillgut nicht gleich verbrennt und schwarz kohlt, sollte es immer eher am Rand vom Grill platziert werden und am besten erst dann, wenn die größte Hitze der Glut sich beruhigt hat. Wer einen Kugelgrill hat, schließt den Deckel zwischen dem Wenden lieber, denn dadurch erhält das Gemüse Rundrum die gleiche Hitze.

Welches Gemüse ist für den Grill geeignet?

Fast jedes Gemüse hat Grillqualitäten. Festfleischige Gemüsesorten, wie Mais, Paprika, Kartoffeln, Kürbis, Zucchini, Aubergine und Zwiebeln sind perfekt für den Rost geeignet. Aber auch Spargel, Fenchel und Spitzkohl oder Pak Choi sind tolle Zutaten.
Manche Gemüsearten, wie Paprika, Zucchini, Champignons und Tomaten lassen sich gut füllen. Am besten bereitet man sie in einem Kugelgrill zu, dessen Deckel man während der Grillzeit schließt. So bekommt das zarte Gemüse rundum Hitze, wird also indirekt gegrillt und gart gleichmäßig durch.

Wie wird Grillkäse am besten zubereitet?

Zum Gemüse passt immer ein Stück gegrillter Käse. Der aus dem arabischen Raum stammende Halloumi, zählt zu den vegetarischen Grillspezialitäten. Grillkäse hat einen niedrigen Schmelzpunkt, dh. er schmilzt nicht sofort und verabschiedet nicht durch den Grillrost. Ein guter Feta und fester Mozzarella sind auch zum Grillen geeignet, allerdings muss man vor allem beim Wenden der Scheiben besonders aufpassen. Bepinselt mit Öl, klebt er nicht so leicht fest und lässt sich besser wenden.
Eine schmackhafte Variante ist panierter Grillkäse. Diese Art der Zubereitung eignet sich vor allem für Feta und Mozzarella. Dazu zieht man die Käsescheiben durch aufgeschlagenes Eigelb und anschließend durch Semmelbrösel, bevor man sie auf den Grill legt. Die knusprige Hülle stabilisiert den Käse und schmeckt noch dazu köstlich.
Weiche Käsesorten zerlaufen schnell auf dem Grill, deshalb empfiehlt es sich hier eine Grillpfanne zuverwenden. Dann kann man auch gleich Kräuter und eine aromatische Marinade dazugeben, fürs perfekte Aroma.Auch normaler Schnittkäse lässt sich easy grillen. Am besten in Kombination mit einer geeigneten Gemüsesorten, wie Zucchini oder Aubergine. Dazu einfach das Gemüse in lange dünne Scheiben aufschneiden, eine Scheibe Käse drauf und das Ganze zu einer Rolle aufdrehen. Fixiert mit einem Zahnstocher, grillt man die sogenannten Involtini von allen Seiten, bis der Käse im Innern schmilzt.

Braucht man eine spezielle Ausrüstung zum vegetarischen Grillen?

Das meiste Gemüse kann man einfach auf den Grillfest legen. Kleine Gemüsestücke, die durch den Grillfest fallen, oder Gemüse das bei Einwirkung von Hitze seine stabile Konsistenz verliert, sprich weich kocht, sollte in entsprechendem Equipment zubereitet werden. Eine schöne Grillpfanne bzw. gusseisernen Grillplatte, ein praktischer Grillkorb oder ein Grillgitter aus Edelstahl oder ein großes Bananenblatt, sind hervorragende Helfer. Kleines Gemüse kann auch einfach auf einen Holzspieß gereiht werden, um seinem vorzeitigen Ende in der Glut zu entgehen. Wer einfaches Backpapier zum verpacken nimmt, sollte es vorab mit Öl einpinseln, damit es die Hitze übersteht.
Wer für die Bananenblätter keinen Asialaden ums Eck hat, kann große Kohl- und Kohlrabiblätter oder Mangoldblätter zum Einwickeln verwenden. Getrocknete Maisblätter gibt es im Internet bei LaTortilla zu kaufen. Diese werden eine Stunde in lauwarmem Wasser eingeweicht, anschließend mit dem Grillgut befüllt und mit einem Faden oder Zahnstochern verschlossen. Bestreicht man sie zusätzlich mit Öl, vertragen sie die Hitze vom Grill noch besser.
Alufolie aber hat auf dem Grill nichts zu suchen! Lebensmitteln, die in Alufolie gewickelt wurden, weisen einen erhöhten Aluminiumgehalt auf. Denn Salz und säurehaltiges Grillgut, also auch alles was mit Zitrone oder Salz mariniert ist, lösen das Aluminium und das ist für unsere Gesundheit schädlich.

Hier finden Sie die besten Ideen fürIhren nächsten Veggie Grill!

Tolle Rezepte und jede Menge Inspiration für den vegetarischen Sommer….



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