Tipps & Tricks für die perfekte Frühjahrsküche

Die Frühjahrsküche ist der kulinarische Auftakt des Jahres!

In der Frühjahrsküche gibt es vor allem knackige Salate und frische Kräuter. Die Auswahl an jungem Gemüse entwickelt sich nur langsam, den alles was frisch vom Acker kommt, braucht ein paar warme Grad um zu wachsen. Als erstes sprießt der Mangold und der nicht so empfindliche Kohlrabi, Spinat gibt es schon im zeitigen Frühjahr, ebenso robuste Kopfsalate. Sobald die Temperaturen nachts nicht mehr stark abfallen, gibt es Radieschen und ab Ende Mai kommt schon zarter Blumenkohl, Frühlingszwiebeln und der erste Spitzkohl auf den Teller. Auch Spargel und Rhabarber haben jetzt Saison, denn sie gibt es nur im Frühjahr aus heimischem Anbau.

Perfekte Frühjahrsküche – Rhabarber richtig schälen

Rhabarber soll man waschen und schälen. Seine Haut enthält Oxalsäure, die, in großen Mengen verzehrt, leicht giftig wirkt. Außerdem hat sie harte Fasern, die sich der Länge nach von oben bis unten ziehen und sich weder im Mund noch zwischen den Zähnen gut machen.

Wird Rhabarber ganz klein geschnitten und auch noch zerkocht, muss man beim Schälen nicht übertreiben, kommt er aber als größere Stücke zum Beispiel in den Kuchen, schält man seine Fasern besser gründlich. Am besten setzt man ein kleines Küchenmesser am oberen Ende des Stängels an, löst die Fasern und zieht sie nach unten ab. Die Blätter der Pflanze enthalten am meisten Oxalsäure, deshalb gehören sie nicht mit auf den Teller.

Perfekte Frühjahrsküche – Rhabarberkompott und Rhabarbermarmelade

Die Pflanzen des Rhabarbers gelten als Dauerkultur, was bedeutet, dass sie jedes Jahr an Größe und Kraft etwas zulegen. Die fleischigen Stiele der Gemüsestaude nehmen im Durchmesser einen bis zu 1,5 Quadratmeter großen Standort in Anspruch. Entsprechend reich ist oftmals die Ernte.

Meistens wird das säuerliche Stangengemüse zu Marmelade oder Kompott verarbeitet, allerdings
lässt sich Rhabarber auch wunderbar einfrieren! Wenn es einem also zu viel wird, oder gerade keine Zeit zum Einkochen und Backen ist, einfach das rohe Gemüse waschen, schälen und in Portionen ins Gefrierfach geben. Für die Zubereitung den Rhabarber auftauen und wie gehabt verarbeiten.

Perfekte Frühjahrsküche – Salat richtig lagern

Ein frischer Salat ist etwas herrliches, bei seiner Lagerung kann man aber leider viel falsch machen.
Salat gehört ungewaschen ins Gemüsefach des Kühlschranks. Ist er zu nass, fängt er leicht an zu gammeln, liegt er zu warm welken seine Blätter. Hat er schon welke Blätter gehören diese entsorgt, denn sie ziehen besonders viel Kraft aus dem Salatkopf. Grundsätzlich gilt: je fester die Blattstruktur des Salat ist, destolänger ist er haltbar. Zarter Kopfsalat macht also schneller schlapp als knackiger Eisberg oder Radiccho Salat.

Salat kann man leider nicht einfrieren, denn er wird beim Auftauen matschig. Ebenso sind bereits mit Salatsauce angemachte Salatblätter nicht lange haltbar, denn sie fallen innerhalb weniger Stunden zusammen.

Perfekte Frühjahrsküche – Spargel einfrieren für einen späteren Zeitpunkt

Die Spargelsaison ist jedes Jahr nur kurz, denn was Ende April offiziell beginnt, ist Ende Juni schon wieder zu ende. Danach müssen sich die Pflanzen auf den Feldern vom ständigen Schnitt erholen und wir müssen wieder ein ganzes Jahr auf das zarte Gemüse warten.

Doch Spargel lässt sich sehr gut einfrieren. Dazu muss das zarte Gemüse roh sein, friert man gekochten Spargel ein, hat er nach dem Auftauen kaum noch Aroma. Am besten schält man ihn vor dem Einfrieren und portioniert ihn in Gefrierbeuteln. So lässt er sich 6 bis 8 Monate im Gefrierfach aufbewahren und ist dadurch fast das ganze Jahr für die schönsten Spargel Rezepte verfügbar. Ob Grün oder Weiß spielt beim Einfrieren keine Rolle. Beide Sorten Spargel sind dafür bestens geeignet.

Für die Zubereitung gibt man ihn in gefrorenem Zustand in den Topf, denn durch das Auftauen verliert er Flüssigkeit aus seinem Fruchtfleisch und in diesem steckt viel vom guten Aroma

Perfekte Frühjahrsküche – Kräuter kochen oder besser nicht kochen?

Scharf, pfeffrig, sauer, herb, in jedem Fall hoch aromatisch, mit frischen Kräutern verfeinern wir unser Essen. Doch welches Kraut gehört mit in die Suppe? Und wann genau sollen Kräuter in den Topf wandern?

Manche Kräuter wie Salbei, Thymian und Rosmarin entwickelt ihr volles Aroma erst durchs Kochen. Andere Kräuter hingegen, wie Basilikum und Bärlauch, vertragen keine Hitze und sollten erst am Ende des Kochens dazugegeben werden. Eine einfache Eselsbrücke ist der Tipp: zarte Blätter sollten nicht gekocht werden. Feste, kräftige Blätter hingegen vertragen etwas Hitze. Getrocknete Kräuter brauchen auch eine Weile, um Ihr Aroma zu entfalten.

Beim Ansetzen einer Gemüsebrühe wird oft ein Bund Petersilie mit ins Wasser gegeben. Gerade die Stiele und gröberen Teile der Pflanze geben viel Aroma ab beim Kochen, so kann man Beispielsweise aus einem großen Bund Petersilie eine tolle Petersiliensuppe zubereiten. Die ausgekochten Kräuter werden nach dem Kochen aus der Suppe herausgenommen. Zum Servieren empfiehlt es sich ein paar frische Blätter Petersilie mit auf den Teller zu geben.

Hier finden Sie die schönsten Rezeptideen aus der Frühjahrsküche!

Genießen Sie den Frühlings und lassen Sie sich inspirieren…

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