Selleriegrün verwerten – tolles Aroma fürs ganze Jahr

Wer Selleriegrün verwerten möchte, findet hier die besten Ideen!

Selleriegrün verwerten kann man auf viele Arten. Das würzige Blattwerk der Sellerieknollen passt hervorragend als Würze für deftige Gerichte. Es kann frisch gehackt, getrocknet und gerebelt, eingefroren oder als Würzpaste verwenden werden. Sein Geschmack erinnert ein bisschen an Maggi, ist aber nicht so dominant, wie der vom Liebstöckel.

Das Selleriekraut hat eine enorme Aromakonzentration, die vor allem bei geschmorten Fleischgerichten, deftigen Eintöpfen und kräftigen Gemüsegerichten eine schöne Note gibt. Bevor man es wegwirft, sollte man das Selleriekraut verwenden, einfach bekommt man die Würze nicht in den Topf.

Selleriegrün verwerten als getrocknete Blätter

Das getrocknete Kraut kann man natürlich im Supermarkt in der Gewürzabteilung kaufen, aber es lässt sich auch ganz einfach selber herstellen. Dann weiß man woher kommt und kann die kroatischen Blätter guten Gewissens das ganze Jahr über genießen.

Am schnellsten gelingt das Trocknen im Backofen. Dazu werden die gewaschenen und abgetrockneten Blätter klein geschnitten und lose auf ein Backblech gelegt. Bei maximal 40 Grad sollen die Bleche mehrere Stunden im Backofen bleiben. Die Tür des Ofens muss dabei leicht geöffneten bleiben, damit die Feuchtigkeit aus der Luft entweichen kann.

Wem das zuviel Energieaufwand ist, der kann auch die Wärme der Sonne nutzen. Dazu werden die Stengen mit den Blättern an einem luftigen und von der Sonne gewärmten Ort, kopfüber aufgehängt. Dabei sollte die Sonne nicht direkt auf das Grünzeug scheinen, denn dann bleicht es unnötig stark aus und wird unschön gelb. Nach 2-3 Tagen sind die Blätter angetrockneten. Jetzt kann das Bündel abgehängt und die Blätter kleingehackt werden. Anschließend müssen sie nochmal auf einem Backblech verteilt an dem warmen Ort fertig trocknen. nach ca. einer weiteren Woche kann man das völlig trockene Grün dann in Schraubgläser füllen.

Vorsicht: in luftdichten Gläsern hält sich das Aroma natürlich am besten, aber dafür darf das Blattgrün keine Restfeuchte mehr haben, denn sonst fängt es in dem Glas schnell an zu schimmeln.

Selleriegrün verwerten als eingefrorene Blätter

Hierfür wird das Selleriegrün ganz einfach nach dem Waschen gründlich getrocknet und dann klein gehackt eingefroren. Am einfachsten verpackt man das Selleriegrün nicht allzu gestopft in Gefrierbehälter, die man gut im Tiefkühler unterkriegt. Hier hält sich das Grün dann mehrer Monate.

Durchs Auftauen fällt das Selleriegrün nur wenig zusammen, da es eine feste Blattstruktur hat. Im Eintopf, Schmorgericht oder einer kräftigen Suppe, kann es auch zum Schluss noch als frische Kräuterwürze verwendet werden.

Selleriegrün verwerten als Kräutersalz

Das Rezept für ein aromatisches Kräutersalz aus Selleriegrün ist ganz einfach. Die frischen Sellerieblätter werden mit Salz und einer Prise frisch gemahlenem Pfeffer püriert und anschließend wird dem feuchten Salz wiederum ein bisschen Feuchtigkeit durch Wärme entzogen.

Selleriegrün verwerten als Würzpaste

Möchte man das Selleriegrün verwenden als Würzpaste, wandern die frischen Blätter laut unsere Rezept, zusammen mit Karotten, einer Petersilienwurzel, Salz und Olivenöl in den Mixer und werden so zur Paste verarbeitet.

Hier finden Sie die besten Rezeptideen für die komplette Verwertung von Gemüse!

Nicht nur die Sellerieblätter verdienen unsere Aufmerksamkeit. Wir finden, alles ist zu gut für die Tonne, was uns in der Küche auf irgendeine Art doch noch von Nutzen sein kann. Aus dem kräftig schmeckenden Karottengrün lässt sich ein köstliches Pesto zaubern. Auch das Radieschenblätter Petto und das gedünstete Gemüse aus den Blättern der Roten Bete sind herrliche Gerichte für die Resteverwertung.



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