Schlechte Muscheln erkennen und wie lange sind Muscheln haltbar

Alles über schlechte Muscheln erkennen, Lagerung von Muscheln und ihre Zubereitung!

Dass man schlechte Muscheln erkennen kann, ist bei ihrer Zubereitung von enormer Wichtigkeit, denn eine einzige schlechte Muschel im Essen, kann eine Lebensmittelvergiftung bedeuten. Wir haben alle Antworten auf die Frage woran man die schlechte Muschel erkennt und viele Tipps & Tricks für die Zubereitung der guten Muscheln.

Video-Rezeptempfehlung:

Redaktionstipp: aus frischen Muscheln lassen sich die schönsten Gerichte zaubern. Unsere Spaghetti Vongole sind natürlich der italienische Klassiker, ebenso wie die Spaghetti con frutti di Mare. Unser deftiger Fischeintopf mit Muscheln schmeckt eindeutig auch nach dem mediterranen Süden, im Gegensatz zum Kabeljau auf norwegische Art, der das Muschelragout sozusagen als Beilage hat.

Doch zurück zu den vielleicht schlecht gewordenen Einzelstücken, die uns das ganze Essen verderben würden!

Schlechte Muscheln erkennen

1.
Ein wichtiger, aber nicht immer eindeutiger Aspekt ist der Geruch einer Muschel.
Ist die Muschel frisch, riecht sie nach Meer und nach Algen, nach Salzwasser und ganz leicht fischzig, also so wie eine Muschel eben riechen sollte. Doch auch eine schlechte Muschel kann noch so riechen, es ist also kein 100%ges Kriterium. Riecht eine Muschel hingegen unangenehm oder gar faulig, dann muss sie sofort aussortiert werden.

2.
Muscheln die fest geschlossen sind, sind in Ordnung. Denn Muscheln sind vor ihrer Zubereitung noch am Leben, das heißt: sie haben einen noch funktionierenden Muskel, der ihre Schale geschlossen hält, bzw. sie bei drohender Gefahr schließt.

3.
Ist eine Muschel offen und reagiert sie nicht auf leichte Berührung, haben sie die Lebensgeister verlassen und sie muss aussortiert werden. Ob eine offen stehende Muschel noch reagiert oder nicht, lässt sich am einfachsten feststellen, indem man sie in kaltes Wasser legt und mit dem Zeigefinger auf sie tippt. Schließt sich die Schale ist alles in Ordnung, bleibt die Schale trotz Berührung offen, muss die Muschel entsorgt werden.

4.
Manchmal reagiert eine Muschel auf die Berührung und die Schale zieht sich zusammen, doch schließt sie sich nicht völlig. Eigentlich heißt das Zusammenziehen, dass die Muschel noch am Leben ist, wer sich aber unsicher ist, sollte sie lieber auch entsorgen.

5.
Wenn sich die Muscheln nach dem Test wieder öffnen, ist es hingegen in Ordnung, denn das ist ihre Lebensweise.

6.
In vielen Läden, vor allem im Thekenbereich von großen Discountern, werden vorgekochte Muscheln angeboten. Diese sollte man bedenkenlos genießen können, solange sie dem Frischedatum entsprechen.

7.
Muscheln sollten immer direkt und frisch zubereitet werden. Im Kühlschrank halten sie sich zwar 1-2 Tage, aber dabei geht oft auch was zugrunde und das erhöht das Risiko deutlich. Schon beim Transport vom Laden nach hause sollte die Kühlkette nicht unterbrochen werden, also immer mit Kühltasche und am besten mit Kühlakkus transportieren. Zuhause müssen sie sofort in den Kühlschrank, am besten ins 0 Grad Fach.

8.
Auch gekochte Muscheln lassen sich nicht länger als 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Anders ist es mit vakuumwerten, also luftdicht verpassten Muscheln, die man im Laden angeboten kriegt. Ihre Haltbarkeit wird durch das Verbrauchsdatum aufgeführt.

9.
Muscheln kann man aber einfrieren, dazu müssen sie nur vorab gekocht werden.

Hier finden Sie unsere besten Muschelrezepte

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