Obst und Gemüse im Sommer richtig lagern

Obst und Gemüse im Sommer richtig lagern ist ganz einfach!

Kann man Obst und Gemüse im Sommer richtig lagern, bleibt es deutlich länger frisch und knackig. Wer jetzt meint, alles läge immer im Kühlschrank richtig, der irrt sich. Viele Obst und Gemüsesorten finden die Kälte gar nicht witzig, während andere sie zu schätzen wissen.

Was gehört in den Kühlschrank

Bei Temperaturen zwischen 5 und 7 Grad fühlen sich vor allem Salate und Blattgemüse wie zum Beispiel Mangold wohl, außerdem die unterschiedlichen Kohlsorten, Lauchzwiebeln und natürlich frische Kräuter. Nur der Basilikum verträgt keine Kälte, er steht am besten in einem Glas mit frischem Wasser irgendwo im Schatten.

Apfel und Birnen lieben den Kühlschrank, Pflaumen, Aprikosen und Pfirsiche hingegen bevorzugen etwas mehr Wärme. Sie legt man direkt in eine Obstschale auf den Tisch, denn sie gehören immer schnell aufgegessen. Alternativ lassen sich vor allem die Steinobstsorten sehr gut einfrieren.

Bei Erdbeeren scheiden sich die Geister: liegen sie im Kühlschrank, verlieren sie ihr Aroma, behalten aber 2 Tage ihr knackiges Aussehen. Liegen sie nicht im Kühlschrank, reifen sie zum vollen Geschmack aus, fangen aber in null Komma nix an zu schimmeln.

Zucchini sind kältetolerant bis ungefähr 7 Grad, können also in einem nicht zu kalten Kühlschrank bis zu 14 Tage gelagert werden. Auch Rote Beete, Sellerie und Pastinaken mögen es, wenns kalt ist. Im Kühlschrank kann man sie ohne weiteres 2-3 Wochen lagern.

Wichtig bei der Lagerung im Kühlschrank

Auf jeden Fall sollte auf Verpackungen aus Plastik verzichtet werden. Vor allem in geschlossenen Tüten, fängt vieles an zu gammeln, da das natürliche Reifegas komprimiert wird und der Bakteriendruck ansteigt.

Was gehört nicht in den Kühlschrank

Legt man Kartoffeln in den Kühlschrank, wandelt sich ihre Stärke schneller in Zucker und die Knollen schmecken dann plötzlich süßer. Auch Karotten mögen kein bisschen Kälte, bleiben sie dann auch noch in ihrem Plastikbeutel, bekommen sie schon nach kurzer Zeit schwarze Flecken. Am besten lagert man Kartoffeln und Karotten in eine alte Zeitung eingeschlagen auf die Kellertreppe, denn beide mögen es dunkel.

Auberginen und Paprika sind auch keine großen Fans vom Kühlschrank. Sie mögen es zwar kühl, aber ihre Idealtemperatur liegt bei 8-10 Grad, sie bevorzugen also einen kühlen Keller.

Auch die Tomate und die Salatgurke gehören nicht in den Kühlschrank, denn sie verlieren in der Kälte ihre typischen Qualitäten. Aus knackig wird mehlig und der Geschmack geht flöten. Die Tomate produziert, wie auch der Apfel und die Birne, das Reifegas Ethylen, liegt also am besten nicht mit andrem Obst und Gemüse zusammen.

Zwiebeln gehören ebenso wenig in den Kühlschrank, sie wollen offen und luftig bei Zimmertemperatur liegen, damit sie nicht schimmeln.

Gemüse feucht oder trocken lagern

Der Mangold mag es feucht. Am liebsten liegt er in einem tropfnassen Geschirrtuch im Kühlschrank und darf kurz vor seiner Zubereitung noch einmal in der Spüle in kaltem Wasser baden.

Auch Salat liebt es eher kühl und er ist recht durstig. Ihn stellt man am besten mit eingeschnittenem Strunk in eine kleine Schüssel mit kaltem Wasser, dafür verzichtet er dann gerne auf den Kühlschrank, solange er nicht der prallen Sonne ausgesetzt wird.

Zwiebeln und Knoblauch hingegen hassen die Nässe. Schon ein bisschen Feuchtigkeit, die ihnen zwischen die einzelnen Schichten ihrer Schale wandert, bringt sie zum schimmeln. Selbst die hohe Luftfeuchtigkeit vom Kühlschrank könne sie nicht leiden.

Schnittlauch steht nicht gern im Wasser, denn dann fangen seine Stiele von unten an zu gammeln. Er mag es wie fast alle Kräuter am liebsten, in einem Feuchten eingeschlagen, im Kühlschrank zu liegen.

Hier sind die schönsten Sommer Rezepte für Gemüse, Grill und Picknick im Freien!

Genießen Sie die heißen Wochen…

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