Marinade selber machen – für Fleisch, Fisch und Gemüse

Marinade selber machen

Marinade selber machen schmeckt unvergleichlich köstlich!

Außerdem ist Marinade selber machen wirklich einfach und das was am Ende dabei rauskommt, kann man nach eigenem Geschmack und Lust und Laune kreieren. Es gibt tolle Rezepte für Fleischmarinaden, für Marinaden, die zu zartem Fisch passen und natürlich jede Menge für Vegetarisches und Gemüse.

Die Marinade hat ihre Ursprünge in einer Zeit, in der stark gewürzte Essigmarinaden über das Fleisch gegeben wurden, um dieses länger haltbar zu machen, bzw. im Zweifelsfall einen schon leicht vorhandenen Gammelgeschmack zu übertünchen. Heute schwören Kochprofis und Gourmets darauf, dass feine Marinaden das Fleisch nicht nur aromatisieren, sondern es durch den Essig, Zitronensaft oder andere, zugegebene Säuren auch noch zarter wird.

Marinade selber machen – mit Öl

So gerne wir auch mit Olivenöl kochen, ist es nicht das perfekte Öl für eine Marinade. Zumindestens nicht, wenn das Grillgut mitsamt Marinade auf dem Rost landet, denn Olivenöl verbrennt bei großen Temperaturen. Besser geeignet sind hitzebeständige Pflanzenöle zum Braten, wie Distelöl, Erdnussöl oder Maiskeimöl. Wird die Marinade aber vor dem Grillen abgetupft oder ein indirekter Grill verwendet, also das Fleisch oder Gemüse z.B. in einer Grillpfanne zubereitet, so kann man auch Olivenöl für die Marinade verwenden.

Marinade selber machen – mit Kräutern, Zwiebeln und Knoblauch

Frische Kräuter, Zwiebeln oder Knoblauch verleihen der Marinade das besondere Aroma. Eingelegtes Fleisch, Fisch und Gemüse nehmen diese Aromen auf. Auf dem heißen Grill allerdings verbrennen die kleinen Kräuterstückchen und die Zwiebel- bzw. Knoblauchteile, weshalb man das Grillgut am besten erstmal gründlich abtupft, bevor es auf den Grill geht. Ist es fertig gegart, kann man die Marinade noch mal aufpinseln und so das Aroma in vollen Zügen genießen.

Marinade selber machen – besser ohne Salz

Bei der Zubereitung einer Marinade sollte auf Salz als Zutat erst mal verzichtet werden. Ist die Marinade salzig, entzieht sie dem Fleisch, und auch manchem Gemüse, das Wasser. Dadurch wird das Fleisch beim Garen dann leicht trocken oder zäh. Gesalzen wird also besser erst auf dem Teller.

Marinade selber machen für Fleisch

Je nach Fleischart, braucht es hier eine kräftige bis würzige Marinade für Fleisch. Fleischmarinaden arbeiten meistens mit aromatischen Kräutern, gerne mit etwas Schärfe und oft mit Honig oder anderen zusätzlichen Aromen. Es gibt Marinaden, die können auf dem Fleisch beiden, während es auf den Grill oder in die Pfanne kommt. Andere hingegen vertragen keine allzu große Hitze und sollten deshalb vor dem Braten besser abgetupft werden. Gibt man nach der eigentlichen Marinierzeit noch gemahlene Nüsse oder Semmelbrösel in die Marinade, kann man sie gleich als Panade verwenden.

Marinade selber machen für Fisch

Fisch hat meistens einen feineren Eigengeschmack als Fleisch und benötigt bei der Marinade für Fisch daher ein bisschen mehr Feingefühl als ein deftiges Schweinekotelett oder das perfekte Steak vom Rind. Eine frische Marinade mit Zitrone und Knoblauch oder eine fein herbe Senf Honig Marinade passen gut zum Fisch, vor allem wenn dieser noch auf dem Grill landet.

Marinade selber machen für Gemüse

Es gibt unendlich viele Marinaden für Gemüse. Kräutermarinaden passen fast immer und zu jedem Gemüse. Das bunte Grillgemüse wird gerne mit Thymian, Rosmarin, Oregano und anderen mediterranen Kräutern aromatisiert, während gegrillte Tomaten mit Knoblauch eher eine leichte Marinade erwarten. Für den Veggie Grill gibt es viele gute Ideen, die auch Fleischfreunden gefallen werden.

Hier gehts zu den besten Rezepten für Marinaden und alles rund ums Thema Grillen!

Lassen Sie sich inspirieren und genießen Sie den Sommer…

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