Kartoffel Tipps und Tricks – Einkauf, Lagerung und Zubereitung

Mit diesen Kartoffel Tipps kann nichts ehr schief gehen!

Denn unsere Kartoffel Tipps verraten alles, was wichtig ist rund um die tolle Knolle. Welche Kartoffelsorten gibt es, was muss beim Einkauf beachtet werden und wie lagert man das Wurzelgemüse am besten.

Kartoffel Tipps zur Sortenvielfalt

Kartoffeln gibt es in unzähligen Formen und Farben. Weiße, gelbe, rote und knallig violette Kartoffeln sind keine Seltenheit mehr, ebenso wenig wie buttrige, schmalzige, festkochende oder mehligkochende Kartoffeln. Viele haben die gewöhnliche rundovale Form, andere sind gebogen wie kleine Hörnchen oder strecken sich in die Länge. Manche sind klein und fein und wieder andere werden dem Spruch „der dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln“ mehr als gerecht.

Die Unterschiede im Geschmack sind oft prägnant und liegen nicht nur an der Sorte. Auch auf die Art des Bodens in dem sie wachsen und die Menge an Nähr- und Mineralstoffen die diese Böden enthalten, sorgen für das typische Aroma.

Kartoffeln bestehen zu fast 80% aus Wasser, der Rest ist vorwiegend Kohlenhydrat und Stärke. Mit Proteinen können Kartoffeln nicht aufwarten, dafür mit jeder Menge Vitamin B und Vitamin C, sowie Kalium und Eisen.

Kartoffel Tipps beim Einkauf

Neben dem Geschmack ist die Art der Zubereitung für die Auswahl der Sorte entscheidend. Möchte man sie kochen, braten oder frittieren, empfiehlt es sich festkochende Sorten zu verwenden. Für Kartoffelpüree oder Kartoffelbouletten, sind mehligkochende Sorten besser geeignet.

Grundsätzlich sollte die Knolle fest und unbeschädigt sein. Kauft man direkt bei kleinen Betrieben ab Hof ein, bekommt man manchmal Kartoffeln mit glatten Schnittflächen, von der Ernte. Diese haben keinen Einfluss auf die Qualität, da sie ohne Rückstände mit einer Art weißem Schorf verheilen. Wichtig ist dass die Kartoffel keinen Schimmel oder faule Stellen aufweist. Ihr Geruch sollte erdig aber nicht muffig sein. Ungewaschene Kartoffel an denen noch Erde haftet, können ohne Bedenken gekauft werden, solange sie trocken sind, lassen sie sich ebenso gut lagern.

Auf handelsüblichen Kartoffeln weisen die Bezeichnung „Extra“ und „Klasse I“ die Qualitätstufen aus. Extra bedeutet Spitzenklasse, Klasse I sind hochwertig Speisekartoffeln. Bei Kartoffeln direkt vom Bauern, kann man diese Handelsklassen getrost vergessen, da man sich die Knollen meist selber aussucht.

Grüne Kartoffeln sind nicht per se nicht giftig! Bekommt die Knolle zu viel Licht ab, verfärbt sie sich durch den Farbstoff Chlorophyll grün, was nicht ungesund oder giftig ist. Allerdings sorgt Licht bei der Kartoffel auch für die Produktion von Solanin, das in größeren Menge verzehrt für Übelkeit und Durchfall verantwortlich sein kann. Allerdings liegt hier wie so oft die Betonung auf „in größeren Mengen“! Schneidet man grüne Stellen großzügig aus, kann man die Kartoffel bedenkenlos essen.

Kartoffel Tipps zur Lagerung

Kartoffeln müssen dunkel gelagert werden. Licht und Wärme beschleunigen den Antrieb der Pflanze und lassen sie grün werden. Die ideale Temperatur für die Lagerung der Kartoffel beträgt 4 bis 8 Grad. Bei niedrigeren Temperaturen baut sich die Stärke in den Erdfrüchten zu Zucker ab und die Knolle bekommt einen unangenehm süße Note. Der Kühlschrank ist also nicht der geeignete Ort, um Kartoffeln zu lagern.

In Zeitungspapier eingeschlagen, um sie vor Licht zu schützen, kann man sie einfach in den Keller legen. Hat man keinen Keller, kann ein Leinensack oder eine Holzkiste verwendet werden. Wichtig ist, dass die Kartoffel luftig und trocknen liegt, denn bei Feuchtigkeit in der Verpackung würde sie umgehend faulen. Geschlossene Plastikboxen sind also nicht geeignet, ebenso wenig wie Plastiktüten .

Egal wie und wo Sie Kartoffeln lagern, achten Sie unbedingt darauf, dass keine Äpfel oder Birnen direkt daneben liegen. Das Ethylens der Früchte ist ein natürliches Reifegas, liegt die Kartoffel in der Nähe, würde sie nicht lange durchhalten.

Findet man mal eine schlechte Kartoffel im Sack oder der Kiste, sollte diese umgehend aussortiert werden. Die Fäulnis verbietet sich schnell und würde auf die Anderen übergreifen.

Kartoffel Tipps für die Zubereitung – die Kartoffelschale

In der Kartoffelschale sitzen viele Nährstoffe, aber nicht immer macht es Sinn sie mitzuessen. Nur frische Kartoffeln, die ohne Licht und bei kühlen Temperaturen nur kurz gelagert wurden, haben eine aromatische bzw. gesunde Schale.

Alte Lagerkartoffeln und Kartoffeln die Licht und Wärme abgekriegt haben, sind oft statt gesund sogar schädlich. Zwar ist der Giftstoff Solanin, der sich unter der Haut der Knolle bildet, erst nach dem Verzehr mehrerer Kilogramm schädlich, aber der Geschmack der Schale wird dadurch leicht bitter und darauf kann man wirklich verzichten.

Ob man die Schale also mit isst oder nicht, sollte weniger eine ernährungsbewußte Entscheidung mit allzu viel Verwertungswillen sein, als vielmehr aufgrund von Alter und Qualität der Kartoffel getroffen werden.

Kartoffel Tipps für die Zubereitung – Kartoffelauswahl

Kartoffeln lassen sich auf so viele unterschiedliche Arten zubereiten, dass die Entscheidung oft scher fällt.

Weltbekannt sind natürlich Pommes, in lange Streifen geschnittene und in heißem Fett frittierte Kartoffelsticks, die vor allem Kinder und Burgerfreunde lieben.

Ebenso so klassische Gerichte sind Bratkartoffeln, Kartoffelpuffer, Pellkartoffeln, Kartoffelknödel, Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen und das cremige Kartoffelpüree mit Sahne.

Hier finden Sie die schönsten Kartoffel Rezepte!

Genießen Sie die Klassiker und probieren Sie ausgefallene Rezepte wie die amerikanische Muschelsuppe mit Kartoffeln oder selbstgemachte Schupfnudeln als Beilage.

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