Grüne Bohnen Zubereitung – lesen Sie hier alle Tipps & Tricks rund um grüne Bohnen, wie man sie richtig lagert, am besten einfriert oder köstlich konserviert

Grüne Bohnen sind ein knackiges Sommergemüse!

Grüne Bohnen sind einfach und schnell zubereitet, mit ein paar Tipps und Tricks bleiben sie schön grün beim Kochen und gelingen Ihnen auf den Punkt genau und bissfest.

Redaktionstipp: Grüne Bohnen sind ein schönes Sommeressen. Am besten schmecken sie uns ganz puristisch mit zerlassener Butter und Semmelbröseln oder als Bohnen mit knusprig gebratenem Speck. Unsere Schnippelbohnen sind ein traditionelles Gericht aus der ostfriesischen Küche. Als Beilage passt das leichte Gemüse zu gebratenem Fisch und kurzgebratenem Fleisch, aber auch im Kartoffelsalat mit Bohnen oder als Bohnensalat mit Kichererbsen machen sie eine gute Figur.

Wenn Grüne Bohnen aus regionalem Anbau stammen, haben sie im Sommer Saison. Von Juli bis spät in den Herbst findet man Freilandbohnen auf Gemüsemarkt, alles was vorher angeboten wird, kommt aus dem Gewächshaus. Gegessen werden sie am besten frisch, denn dann stecken sie voller Vitamine. Außerdem sind sie ein wichtiger Lieferant für pflanzliches Eiweiß und jede Menge Ballaststoffe.

Zutaten für`s richtige Bohnen zubereiten (pro Person):

200-250 g Bohnen sind eine gute Portion, je nachdem ob sie als Beilage oder Hauptzutat gegessen werden.
1 EL Natron (Kochnatron) erhält die grüne Farbe, die sonst beim Kochen ein bisschen verloren gehen würde.
1 Bund Bohnenkraut sorgt für ein ausgeprägtes Bohnen-Aroma und gehört deshalb sowohl ins Kochwasser, als auch in die Pfanne mit zerlassener Butter.
1 EL Butter oder Pflanzenmagerine dient als Geschmacksverstärker.
Salz und Pfeffer können natürlich noch durch andere Gewürze ergänzt werden.

Die einfachste Art Bohnen zuzubereiten:

1.
Bohnen mit kaltem Wasser abspülen, die Steilansätze abschneiden und schadhafte Bohnen aussortieren.

2.
In einem ausreichend großen Topf Wasser erhitzen, Natron, die Hälfte des Bohnenkrauts dazugeben und die Bohnen darin ca. 10 Minuten köcheln lassen. Je nach Größe der Bohnen können sie auch schon etwas früher oder aber später fertig sein, am besten macht man regelmäßig den Test, ob sie schon bissfest sind. Kochen sie zulange werden sie weich und verlieren an Geschmack.

3.
Bohnen abgießen, in einer Pfanne Butter bzw. Pflanzenmagerine erhitzen, das Bohnenkraut dazu geben und die Bohnen für 1-2 Minuten im heißen Fett leicht anbraten.

4.
Mit Salz, Pfeffer und Gewürzen nach eigenem Belieben abschmecken und sofort servieren.

Grüne Bohnen sind im Kühlschrank im besten Fall 4 Tage haltbar, danach werden die knackigen Schoten langsam schlapp und farblos. Bohnen lassen sich aber, für die Tage nach der Saison, auch ganz einfach einfrieren. Werden sie vorher kurz in Natronwasser blanchiert, behalten sie ihre grüne Farbe und auch die gesunden Inhaltsstoffe und ihr herrliches Aroma bleibt erhalten. Eingefroren sind sie bis zu 10 Monate haltbar. Die weitere Zubereitung unterscheidet sich nur darin von der frischer Bohnen, dass man von der Kochzeit das kurze Blanchieren abziehen sollte.

Blanchierte Bohnen lassen sich auch hervorragend in einem Essigsud konservieren. Fürs Einwecken benötigt man Essig und Wasser im Mischungsverhältnis von 1:4 und eine gute Portion Salz, das verlängert die Haltbarkeit noch. In Schraubgläser gefüllt und im Wasserbad gekocht, sind die Bohnen dann mehrere Monate haltbar. Verwendet man puren Essig, werden aus grünen Bohnen und anderem Gemüse wie Paprika, Karotten und Gurken herrliche Mixed Pickles.

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