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Die schönsten Lauch Rezepte: würzig, herzhaft und gesund

Lauch Rezepte

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Lauch Rezepte haben das ganze Jahr Saison

Lauch Rezepte können wir im Sommer wie im Winter genießen, denn Lauch aus heimischem Anbau hat fast das ganze Jahr Saison. Der sogenannte Sommerlauch ist ab Juli erntereif, während der Herbstlauch vor allem im Oktober vom Feld kommt. Der sogenannte Winterlauch kann an frostfreien Tagen den ganzen Winter über geerntet werden und ist bis in den April hinein frisch vom Acker verfügbar. Die kurze Übergangszeit von Ende April bis Anfang Juli, können wir Lauch aus dem Lager genießen. Bei fachgerechter Lagerung hält er sich 4 bis 6 Wochen im Kühlhaus und dann geht es schon wieder mit dem ersten Sommerlauch los 😉

Redaktionstipp: seine gesunden Inhaltsstoffe machen den Lauch zu einem perfekten Wintergemüse, aber auch im Spätsommer passt er hervorragend auf unseren Teller. Die feine Lauchcremesuppe oder die Teriyaki Entenbrust mit eingelegtem Lauch und Ingwer sind herrliche Sommergerichte, während man die gefüllten Kartoffelklöße mit Schinken, Speck und Lauch lieber im Spätherbst isst und die kräftige Hühnersuppe mit Lauch und anderem Gemüse ein toller Erkältungskiller im Winter ist.

Wie gesund ist Lauch?

Die dicken Lauchstangen enthalten viel Vitamin C und sind reich an Ballaststoffen. Außerdem liefern sie uns jede Menge Eiweiß und Folsäure. Das Lauch zu den Zwiebelgewächsen zählt, verfügt er über gesunde Schwefelverbindungen, die ihn zu einem hervorragenden Gemüse zum Entschlacken und Entgiften machen. Da er nur ca. 30 Kalorien pro 100 Gramm auf die Waage bringt, ist er außerdem ein gutes Diätgemüse.

Wie bereitet man Lauch zu?

Hier gibt es fast keine Grenzen. Lauch lässt sich gut in der Pfanne mit etwas Fett braten, dadurch bekommt er schöne Röstaromen, bleibt knackig und schmeckt sehr aromatisch. Auch blanchierter bzw. gekochter Lauch ist eine Delikatesse und kommt er schwarz gebrutzelt vom heißen Grill, muss man zwar die äußerste Schicht entfernen, aber das was innen liegt, ist ein echtes Lauch-Highlight.

Grüne und weiße Teile vom Lauch verwenden

Die Lauchstange, auch Porree genannt, wächst oberhalb der Erde und reckt sich stramm der Sonne entgegen. Der untere Teil ist bis fast zur Hälfte der Pflanze weiß und färbt sich dann nach oben hin zu einem dunklen, kräftigen Grün. Geschmacklich besteht zwar ein Unterschied, zwischen dem weißen und dem grünen Teil, aber gegessen wird bei uns beides.

Wie schmeckt Lauch?

Beisst man in eine rohe Lauchstange, erinnert der Geschmack an eine Zwiebel, ist aber nicht so scharf und intensiv. Auch gekocht hat er noch ein leichtes Zwiebelaroma, wird aber auch von einer herrlichen „grünen“ Note begleitet. Diese grüne Note hat ein bisschen was von Schnittlauch, der ebenfalls aus der Familie der Zwiebelgewächse abstammt. Der weiße Teil der Lauchstangen ist deutlich milder, der grüne hat ein schönes, kräftiges Aroma. Allgemein hat Sommerlauch einen milderen Geschmack, als die Winter- und Herbstsorten.

Zu was passt Lauch als Beilage?

Lauch ist eine sehr aromatische Beilage zu anderem Gemüse, wie Karotten, Kartoffeln oder Sellerie. Wir kombinieren ihn gerne mit einfachen gebratenen Karotten und auch unsere Gemüsepommes mit Karotten, Süßkartoffel und Roter Bete lassen sich gut mit ein paar Lauchstangen ergänzen. Zu gebratenem Fisch passt er ebenfalls bestens und so manches Braten Rezept gibt ihm eine schöne Kulisse.

Wir haben ein einfaches Rezept für eine köstliche Lauchbeilage, die im Handumdrehen zubereitet ist. Dazu wird der Lauch nur kurz blanchiert, püriert und mit gutem Olivenöl und Zitronensaft verfeinert.

Zutaten für eine einfache Lauchbeilage

(pro Person)
ca. 200 g Lauch
1 Schluck Wasser
2-3 EL gutes Olivenöl
1 BIO Zitrone
Salz und Pfeffer

Zubereitung vom Lauch als Beilage

1.
Lauchstange gründlich waschen (auch zwischen den grünen Triebspitzen, denn da sitzt oft versteckte Erde drin) und in ca. 3 mm dicke Ringe aufschneiden. Zitrone mit heißem Wasser waschen, von der Schale Zesten ziehen und den Saft einer halben Zitrone auspressen.

2.
Wasser in einem ausreichend großen Topf erhitzen und Lauchringe darin ca. 5 Minuten dünsten. Nehmen Sie nur einen kleinen Schluck Wasser, so dass der Lauch in der kurzen Zeit nicht anbrennen kann. Denn das Gemüse gibt sowohl von seinen gesunden Inhaltstoffen als auch von seinem Aroma ans Kochwasser ab. Im Idealfall muss man davon also am Ende der Kochzeit nichts wegschütten, wenn es so wenig war, dass es beim Kochen schon nahezu verdampft ist.

3.
Lauchringe (mit Restfeuchte) mit dem Olivenöl und etwas Zitronensaft in ein Gefäß geben und mit dem Pürierstab kurz durchparieren, so dass eine Art Lauchpürree mit Stückchen entsteht. Mit Salz und Pfeffer und nach Bedarf weiterem Zitronensaft abschmecken. Passt perfekt zu Dorade aus dem Backofen und gebratenem Lachs oder zum klassischem Rindersteak.

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