Peperoni gehören, ebenso wie die Chili, zu den Paprikagewächsen, unterscheiden sich von dieser jedoch in Form und Größe und haben außerdem eine meist eine schön milde Schärfe. Lesen Sie hier alles über die gesunden Schoten und ihre Verwendung…

Peperoni wird auch als Gewürzpaprika bezeichnet!

Peperoni gibt es in verschiedenen Farben und mit mal mehr und mal weniger ausgeprägtem Aroma. Sie können grün, orange, gelb oder rot sein, manchmal sind sie ganz mild, manchmal aber auch sau scharf. Exemplare, die kein oder nur kaum Capsaicin enthalten, kann man wie gewöhnliche Paprika essen, denn das Capsaicin ist der Stoff, der für die Schärfe verantwortlich ist.

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Gesund sind sie obendrein, denn sie enthalten in 100 g fast 150 mg Vitamin C und selbst in gekochtem Zustand noch fast 4 x so viel Vitamin C wie eine Zitrone.

Scharfes Essen gilt überhaupt als gesund, denn es kurbelt den Stoffwechsel an und ist gut für die Durchblutung. Vielen Menschen versuchen mit scharfem Essen abzunehmen und tatsächlich hilft es oft bei Verstopfung und Verdauungsstörungen. Andere aber bekommen von zu viel Schärfe auch Durchfall und Sodbrennen. Wie bei vielem gilt es also, das richtige Maß für sich selber zu finden.

Wir haben ein einfaches Rezept, um die Peperoni als milde Schärfe ins Essen zu bringen!

Peperoni Öl selbst gemacht (für 150 ml Öl):

2 Peperoni (rot und gelb gemischt)
150 ml gutes Olivenöl
optional: 2 Knoblauchzehen
optional: 2 Zweige Thymian

Zubereitung des Peperoni Öls:

1.
Peperoni waschen, der Länge nach aufschneiden, aber am Stielansatz nicht zerschneiden, so dass die beiden Hälften dort noch zusammenhängen. Soll Knoblauch mit ins Öl, diesen schälen und mit der flachen Seite eines großen Küchenmessers zerquetschen.

2.
Peperoni, Knoblauch und optional Thymian in eine ausreichend große Flasche geben (170 ml) und mit dem Olivenöl aufgießen.

3.
Flasche verschließen und an einem dunklen und kühlen Ort, aber nicht im Kühlschrank ca. 2 Wochen ziehen lassen. Danach ist das Öl schön scharf und aromatisch. Stellt man das Öl in den Kühlschrank, wird es zähflüssig bis fest und verliert an Aroma. Am besten stellt man es in den Keller oder die Vorratskammer, wer keine solche hat, kann es auch einfach in einen Küchenschrank stellen, der möglichst nicht zu warm drinnen ist.

4.
Das Öl ist mehrere Wochen haltbar, gewinnt aber mit zunehmender Zeit auch an Schärfe.

Peperoni machen glücklich!

Zu viel scharfes Essen brennt im Mund und tatsächlich schüttet unser Gehirn bei Schärfe Schmerzsignale aus und in Folge dessen Endorphine, die sogenannten Glückshormone. Als Folge fühlen sich viele Menschen nach einem scharfen Essen besonders entspannt und glücklich.

Es gibt viele tolle Rezepte mit Peperoni! Sie können sowohl gekocht, gebraten, gegrillt oder gebacken, als auch roh gegessen werden. Unsere Peperonipaste oder die feine süß saure Chilisauce sind zwei schöne Highlights der scharfen Rezepte.

Im rohen Zustand sind sie oft am schärfsten und durch langes Kochen verlieren sie an Schärfe. Will man mit den kleinen roten Schoten also maximale Schärfe erzielen, dann sollte man sie erst am Ende der Kochzeit dazugeben. Oft sind es auch die Kerne, die einen hohen Schärfegrad in sich bergen. Wer es milder mag, entfernt sie entsprechend vor dem Kochen, wer hingegen das Feurige liebt, sollte auch sie verkochen. Werden Peperoni kurz in heißem Öl angebraten, verbindet sich die Schärfe mit dem Öl und verteilt sich so im ganzen Essen.

Hier gehts direkt zu unseren besten Rezepten mit Peperoni, Chili & co!

Lassen Sie sich inspirieren und genießen Sie die Glückshormone…


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