Wandern in Seefeld in Tirol

Im Sommer ist Seefeld in Tirol ein wunderschönes Wanderziel

Seefeld in Tirol ist eine Olympiastadt der Olympischen Winterspiele 1976 in Innsbruck. Hier fanden die Skisprung-Wettbewerbe statt. Um Seefeld herum gibt es wunderschöne Alpenberge und ein eigenes Pistensystem zum Skifahren im Winter sowie natürlich zum Wandern im Sommer.

Von München ist Seefeld in Tirol in höchstens 2 Stunden mit dem Auto zu erreichen. Und Unterkünfte gibt es mit Pensionen sowie Hotels für jeden Geschmack mehr als genug.

Seefeld in Tirol hat mit den Bergen ein Wanderparadies vor der Haustüre. Wanderungen für jeden Geschmack kann man planen: sei es ein „gemütlicher Spaziergang über den Gipfel“ ohne Wandern (wenn man die Bergbahn nimmt), bis hin zu mehrtägigen Routen mit Übernachtung auf der Berghütte. Auch hier ist wieder für jeden Wandertyp etwas dabei. Aber ein bisschen Planungszeit sollte man schon investieren, damit man sich und die unterschiedlichen Touren richtig einschätzt.

Die Berg- und Seilbahnen geben einem die Chance, nahezu jeden Flecken der Bergformation zu erreichen und nehmen so Wanderern manche Wegstrecke ab, die so nicht an einem Tagesausflug machbar wäre. Die Bahnen geben aber auch jedem nicht so fitten Wanderer die Möglichkeit, den tollen Ausblick vom Gipfel zu genießen.

Die Lifte haben Montag bis Sonntag von 9 Uhr in der Früh bis 17 Uhr Nachmittags geöffnet und fahren alle 15 Minuten.

Seefeld in Tirol bietet vielseitige Wandertouren – eine einfach und eine recht schwere Tour sollen hier vorgestellt werden:

Tour 1: Panorama Tour auf die Seefelder Spitze

Eine tolle Tour, ohne viel Aufwand ist beispielsweise der Weg vom Seefelder Joch (2.064 m) bis hin zur Seefelder Spitze auf 2.220 m und zurück. Zum Seefelder Joch gelangt an über die Standseilbahn bis hin zur Rosshütte. Ab der Rosshütte nimmt man die Seefelder Joch Bahn und kommt direkt am ersten Gipfel an. Die Aussicht ist schon hier herrlich.

Dann läuft man über einen mittelschweren Kamm hinüber zur Seefelder Spitze. Diese liegt noch einmal ein paar Meter höher und bietet somit ein noch schöneres Panorama. Die Tour ist in ca. 2 Stunden machbar und eher einfacher ausgelegt.

Enzian_Olympiaregion_Seefeld

Die Bergregion rund um Seefeld bietet gerade auf der Königstour ein wahnsinns Panorama mit vielen Details.

Tour 2: „Die Königstour“ über die Gipfel

Die Königstour ist die schwerste Tour, die man in diesem Berggebiet unternehmen kann. Die Tour fängt gleich an, wie die erste vorgestellte Gipfelwanderung. Allerdings geht es von der Seefelder Spitze nicht wieder zurück, sondern hinüber zur Reither Spitze auf 2.373 m, also noch einmal ein Stückchen höher.

Bevor es allerdings hoch geht, geht es erst einmal eine kleine Strecke die Seefelder Spitze hinab, bis der Berg an die Reither Spitze stößt. Dann geht es über Geröllmassen nach oben. Feste Bergschuhe und ein fester Tritt sind absolutes muss!

Angekommen auf der Reither Spitze baut sich wieder ein komplett neues Panorama vor einem auf. Der Ausblick ist bei klarem Wetter einfach umwerfend! Hier wird man für alle Strapazen absolut belohnt.

Nach einer kurzen Rast geht es wieder abwärts zum Nördlinger Hut (2.230 m) auf dem auch die Nördlinger Hütte steht. Diese Hütte ist toll! Hier wird nach alter Tradition ohne Strom und ohne fließend Wasser gekocht. Natürlich gibt es alle traditionellen Österreichischen Rezepte, und die direkt aus dem Bergofen! Weiter unten finden sie klassischen Rezepte auch zum zu Hause Nachkochen, wenn auch (wahrscheinlich) ohne traditionellen Ofen.

Jetzt geht es aber nach der Einkehr in der Nördlinger Hütte erst einmal weiter hinab Richtung Härmelekopf (2045m), auf dem die nächste Bergbahn wartet und den Wanderer auch wieder mit einem Wahnsinns-Panorma zurück zur Rosshütte bringt. Von der Rosshütte geht die Bergbahn, die wir schon am Anfang genommen hatten, wieder hinunter ins Tal.

Diese Tour dauert insgesamt um die 6 Stunden und sollte nicht unterschätzt werden.

Natürlich kann man alle Touren auch ganz ohne die jeweiligen Bergbahnen machen, der Auf- und Abstieg ist nicht schwierig und sogar sehr schön. Allerdings sollte man immer die Zeit im Auge haben. Vor allem wenn man die Königstour an einem Tag machen will, hat man eigentlich keine Zeit, die Auf- und Abstiege einzuplanen.

Fotos: Olympiaregion Seefeld

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