Griebenschmalz mit frischem Bauernbrot – echt bayerische Brotzeit

Griebenschmalz kann man gut selber herstellen!

Und selbst gemachter Griebenschmalz schmeckt einfach noch mal besser als gekaufter. Grieben bezeichnen in der bayerischen Küche ausgebratene Speckstückchen, die man aus der Rücken Fetthaut von Schweinen schneidet und dann auslässt. Durch das Auslassen bei mittlerer bis großer Hitze löst sich das Fett auf und wird flüssig, von den Speckstückchen bleiben nur kleine knusprig gebratene Reste übrig. Lässt man beides wieder erkalten, erhält man Griebenschmalz.

In diesem Rezept wird er mit Apfel, ein bisschen Paprika und Majoran als Gewürz zubereitet. Serviert mit einem frisch gebackenen Bauernbrot die perfekte Brotzeit!

Zutaten für Griebenschmalz (für ca. 1,5 kg Schmalz):

1,5 kg Schweinefett vom Rücken
3 Äpfel
3 Zwiebeln
1 Paprika
3 Zweige Majoran
1 TL Paprikapulver
1 Prise Cayennepfeffer
1 TL Salz

Zubereitung vom Griebenschmalz:

Schweinefett in ca 1×2 cm große Streifen schneiden. Apfel und Paprika waschen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Majoran waschen, abtropfen lassen und die Blätter von den Zweigen zupfen. Majoranblätter fein hacken.

Speckstückchen in einer ausreichend großen Pfanne bei mittlerer bis großer Hitze auslassen, bis die Grieben goldgelb und kross sind. Paprika und Zwiebel dazugeben und goldgelb dünsten. Paprikapulver, Salz und Cayenepfeffer unterrühren. Äpfel dazugeben und kurz garen, ohne dass sie zerfallen. Zum Schluß Majoran dazugeben, alles gut durchmischen und heiß in Schraubgläser füllen.

Abkühlen und im Kühlschrank aushärten lassen. Mit frischem Bauernbrot oder Vollkornbrot als Brotzeit servieren.

Wissenswertes zum Thema Griebenschmalz:

Griebenschmalz hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen. Da die Äpfel und Zwiebeln aber dazu neigen Schimmel auszulösen, sollte man den Zustand vom Schmalz regelmäßig kontrollieren.

Wenn man in den Sommermonaten im Biergarten ein Schmalzbrot zum Bier genießt, sollte man auf eine Portion frischen Radio dazu nicht verzichten. Die beiden bayerischen Schmankerln passen hervorragend zusammen.

Eine weitere Delikatesse ist Gänseschmalz, der auf die selbe Art hergestellt wird wie Schweineschmalz, in Geschmack und Farbe aber etwas feiner ist.

Mit Schmalz kann man auch sehr gut kochen. Als Bratenfett oder Fettanteil in Linsengerichten zum Beispiel, sorgt sein Geschmack für zusätzliches Aroma.

Hier finden Sie weitere schöne Rezeptideen aus der bayerischen Spezialitätenküche!

Ob Brotzeit oder Schweinebraten, Speckknödelsuppe oder Kaiserschmarren – die bayerische Küche hat so einiges zu bieten! Lassen Sie sich inspirieren…

 

 

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