Kerbel Cremesuppe

Die Kerbel Cremesuppe ist eine richtige Vitaminbombe! Kerbel enthält sehr viel Vitamin C, wirkt entschlackend und appetitanregend. Er wächst als erster Frühjahrsbote schon an Ostern – deshalb ist er das traditionelle Gewürzkraut in der Ostersuppe.

Viele verwechselen Kerbel mit den zarten Blättern von junger Petersilie, dabei ist sein Aroma unverwechselbar: eine feine Note von Fenchel und Anis.

Zutaten (für 2 Personen):
1 Bund Kerbel
100 ml Creme Freche
1 Frühlingszwiebel
50 ml Weißwein
1 halbe Zitrone
100 ml Sahne
Pfeffer
Salz
500 ml Gemüse Consommè nach diesem Rezept

Zubereitung:
Gemüse Consommé kochen.

Zitrone auspressen, Sahne steif schlagen. Frühlingszwiebel in hauchdünne Scheiben schneiden. Kerbel fein hacken.
Zitronensaft und Creme Freche in die Consommé einrühren und 5 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen.
Weißwein dazugeben und kurz aufkochen lassen. Auf kleine Hitze zurückschalten, die geschlagene Sahne dazu geben und vorsichtig umrühren. Vom Herd nehmen, Frühlingszwiebel und Kerbel unterziehen – sofort servieren.

Wissenswert:
Der Kerbel zählt zu den klassischen Frühlingskräutern! Man kann Kerbel zwar fast das ganze Jahr ernten, aber die beste Zeit dafür ist im Frühling, denn dann sind die Blättchen besonders aromatisch. Den Kerbel immer erst am Ende als Gewürzkraut ins Essen geben und auf keinen Fall mitkochen, da er sonst zu viel von seinem feinen Aroma verliert.

Kerbel ist ein wichtiger Bestandteil in der französischen Kräutermischung „Fines herbes“ und er gehört auf jeden Fall in die Frankfurter Grüne Sauce. Er passt zu vielen anderen Kräutermischungen, aber man muss aufpassen, denn wenn man zuviel nimmt, ist sein ätherisches Öl ein dominanter Tonangeber.

Kerbel  eignet sich leider nicht besonders zum trocknen, dafür lässt er sich einfach auf der eigenen Fensterbank ziehen. Er mag es nicht zu sonnig, Halbschatten ist ihm lieber, da er bei zu viel Wärme schnell schlapp macht. Ansonsten ist er eine unkomplizierte Topfplanze. Regelmäßiges Zurückschneiden sorgt dafür, das die nachwachsenden Blättchen immer schön zart und aromareich sind.

Weinempfehlung von Vinoterra:
2011 Verdejo „José Pariente“, D.O. Rueda, Bodegas José Pariente, La Seca – Valladolid, Spanien – Strahlendes, helles Goldgelb, eindringliche Fruchtigkeit, Noten von Limetten und Grapefruit, Anklänge von Fenchel und Wiesenkräutern. Am Gaumen ausdrucksvoll, mit guter Struktur, Zitrusnote setzt sich fort, Aromen von grünem Apfel, leicht salzig-mineralische Töne, anhaltender, feinwürziger Abgang geprägt von Zitronenschalen.

Autor: Boque auf Croque, Eva Thomas

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