Spaghetti mit aromatischem Pesto vom Karottengrün

Karottengrün ist eine aromatische Zutat!

Ums Karottengrün drehen sich immer wieder die selben Fragen: kann man das essen, schmeckt es gut oder ist es am Ende unbekömmlich oder sogar giftig? Wir geben die Entwarnung und plädieren dafür, diese frische Zutat nicht einfach wegzuwerfen!

In diesem Rezept wird das Karottengrün zu einem einfachen Pesto verarbeitet. Sein herrlich aromatischer Geschmack erinnert natürlich an den der Karotte, aber es hat auch noch eine würzige Note, die der Petersilie ähnelt. Einfach kombiniert mit Mandeln, Knoblauch und natürlich reichlich gutem Olivenöl, ist dieses Rezept in weniger als 15 Minuten zubereitet! Tolle Alternative zum gewöhnlichen Basilikum Pesto…

Zutaten für Spaghetti mit Pesto vom Karottengrün (für 4 Personen):

500 g Spaghetti
1 Bund BIO Karotten
150 g gemahlene Mandeln
2 Knoblauchzehen
100 ml Olivenöl
200 g Parmesan
Salz und Pfeffer

Zubereitung der Spaghetti mit Pesto vom Karottengrün:

Karottengrün von den Karotten abschneiden, waschen, abtropfen lassen und kleinhacken. Karotten anderweitig verwenden. Knoblauch schälen und kleinschneiden. Parmesan fein reiben.

Spaghetti nach Packungsanleitung kochen.

In der Zwischenzeit Mandeln, Karottengrün, Knoblauch, Olivenöl, Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab fein mixen, bis das Pesto eine cremige Konsistenz hat.

Fertige Nudeln mit dem Pesto mischen und mit dem geriebenen Parmesan zusammen servieren.

Wissenswertes zum Thema Karottengrün:

Das frische Grün der Karotten ist fast gesünder als die Karotte selber, wichtig ist aber dass es von BIO Karotten stammt, denn konventionell angebaute Karotten sehen leider viel zu viel Pestizide und andere Schadstoffe, die sich in den Blättern sammeln.

In dem grünen Blattwerk steckt jede Menge Calcium, deshalb gibt es mittlerweile viele Rezepte für ein Karottengrün Smoothie, bei dem es mit Apfel und Birne und einem Schuss Zitrone kombiniert wird. Die festgefahrene Annahme das Blattwerk der Karotte sei giftig liegt an dem in ihm enthaltenen Falcarinol, dem natürlichen Abwehrstoff der Karotte gegen Fraßfeinde. Wird es vom menschen in großen Mengen verzehrt, so kann es allergische Reaktionen der Haut hervorrufen, aber dazu sei gesagt, dass diese Menge an Karottengrün kein Mensch essen würde, ohne nicht vorher schon Übelkeit zu verspüren…

Hier finden Sie weitere tolle Rezeptideen aus der sogenannten Resteverwertung!

Weggeschmissen wird nichts mehr! Weder die ewig zweite Hälfte der Zitrone noch das Eiweiß beim Kochen. Gemüsereste, mit denen man nichts anzufangen weiß wandern in die Suppe und aus Karottengrün gibts köstliches pesto. Ebenso kreativ werden die Blätter der Roten Bete, von Radieschen und Kohlrabi verkocht und aus dem Selleriegrün gibts tolles Kräutersalz zum Würzen – lassen Sie sich inspirieren…

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