Strangula Preti – Südtiroler Gnocchi mit Spinat und Weißbrot

Strangula Preti sind Gnocchi mit Spinat, eine Köstlichkeit aus Italien, die ohne großen Aufwand zubereitet werden kann. Der Name Strangula Preti kommt aus der Geschichte der italienischen Küche und heißt übersetzt Priesterwürger. Der Legende nach konnten sich selbst die genügsamen Geistlichen der katholischen Kirche bei diesen Knödeln nicht mehr beherrschen.

Zutaten (für zwei Personen):
250 g Blattspinat
25 g Parmesan
175 g Weißbrot vom Vortag
1 Ei
75 ml Milch
25 g Butter
3 EL Mehl
1 Prise Muskatnuss
6 Salbeiblätter
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Weißbrot mit Milch mischen, gut durchkneten und 2 Stunden ziehen lassen.

In der Zwischenzeit den Spinat waschen und im kochenden Salzwasser ca. 2 Minuten blanchieren. Anschließend abtropfen lassen und klein schneiden. Parmesan reiben.

Gekochten Spinat mit eingeweichtem Brot, 2 Eiern und 3 EL Mehl verkneten. Mit geriebenem Muskatnuss würzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf etwas mehr Mehl verwenden, bis die Masse etwas fester und knetbar ist und aus ihr kleine Knödel bzw. Gnocchi geformt werden können.

Gnocchi in kochendes Salzwasser geben und ca. 5 Minuten bei kleiner bis mittlerer Hitze ziehen lassen.

In der Zwischenzeit in einer Pfanne Butter zerlassen und gewaschene Salbeiblätter dazugeben und anbräunen. Die fertigen Gnocchi mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und kurz in der Salbeibutter schwenken. Mit Parmesankäse bestreuen und warm servieren.

Wissenswertes:
Am besten werden die Gnocchis mit frischem Blattspinat gemacht. Sie können auch Tiefkühlspinat verwenden, dieser sollte aber aufgetaut und gut ausgepresst sein, da das Tauwasser die Gnocchi viel zu feucht machen würde.

Statt mit Spinat lassen sich die Gnocchis auch mit anderen Blattgemüsearten zubereiten, zum Beispiel mit würzigem Mangold oder den vielen anderen Spinatsorten, die man dank ökologischem Anbau wieder kaufen kann.

Bei den Gewürzen darf ruhig etwas experimentiert werden. In Italien werden neben Salbei auch gerne Oregano und Thymian verwendet oder zusätzlich noch Zwiebeln und Knoblauch in die Knödel eingeknetet.

 

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Autor: Cook and Soul
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