Flammkuchen- hauchdünne Pizza Spezialität aus dem Elsass

Der klassische Flammkuchen stammt aus dem Elsass und wird auf Französisch Tarte flambée genannt. Da der Teigboden und der Belag des Flammkuchen hauchdünn ist, wird er – wie beim Flambieren auch – nur für einen kurzen Moment der Hitze im Pizzaofen ausgesetzt. Das knusperige Ergebnis ist eine Spezialität, die weit über die Grenzen hinaus bekannt ist!

Zutaten (für 4 Personen):
500 g Mehl
1/2 Hefewürfel
2 EL lauwarmes Wasser
250 ml Buttermilch
4 EL Pflanzenöl
2 TL Salz
250 ml Creme Fraiche
1 Ei
2 rote Zwiebeln (ca. 200 g)
200 g Speck (durchwachsen)
1 Handvoll Petersilie
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Hefe mit lauwarmem Wasser vermengen und vollständig auflösen. Mehl in eine ausreichend großen Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen und die Hefe hineingeben. Vom Rand mit den Fingerspitzen etwas Mehl über die Hefe stäuben und die zugedeckte Schüssel ca. 20 Minuten lang an einen warmen Ort stellen.

Buttermilch, Pflanzenöl und Salz in die Mehlschüssel geben und alles zu einem glatten und geschmeidigen Teig verkneten. Wieder zugedeckt ca. 1 Stunde lang an einen warmen Ort stellen, bis sich das Teigvolumen deutlich vergrößert hat.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Das Backblech im Ofen ebenfalls auf 250 Grad vorheizen!

Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Speck in dünne Scheiben aufschneiden, Speckscheiben in sehr feine Streifen schneiden. Creme Fraiche und Ei miteinander gut vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den aufgegangenen Teig noch mal durchkneten, in ca. 4-8 gleichgroße Teile teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2mm dünn ausrollen. auf jeden Flammkuchen 3 EL der Creme Fraiche geben und gleichmäßig verstreichen. Zwiebelringe und Speckstreifen darauf verteilen.

Flammkuchen mit einem Backpapier auf das heiße Blech geben und im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 250 Grad ca. 5 Minuten backen. Sofort servieren.

Wissenswertes:
Der Hefeteig lässt sich leichter ganz dünn ausrollen, wenn man ihm zwischendrin immer wieder einen kurzen Moment Zeit gibt sich zu entspannen. Dadurch steigt seine Elastizität und er zieht sich nicht sofort nach dem Ausrollen wieder zusammen. Am besten bearbeitet man ihn 3-4x in jede Richtung mit dem Nudelholz und lässt ihn dann 2 Minuten unter einem Stück Klarsichtfolie ruhen, bevor man ihn weiter ausrollt.

Wer keine Buttermilch verträgt kann stattdessen natürlich auch einfach nur Mineralwasser nehmen. Die Buttermilch allerdings gibt dem Teig durch ihr natürliches Fett eine besondere Geschmeidigkeit und einen angenehm frischen Geschmack!

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Autor: Boque auf Croque

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