Indisches Curry mit Rindfleisch und Karotten Sambal

Rotes Curry oder gelbes Curry? Sehr scharf oder lieber etwas milder? Das Currygericht in der indischen Küche stellt einen beliebten Eintopf mit unbegrenzten Variationsmöglichkeiten an Rezepten dar. Zumeist sehr scharf und aromatisch wetteifern sich die Aromen außergewöhnlicher Zutaten wie Kaffir Limettenblätter und frischem Chili um die Gunst des Gaumens. 

Zutaten (für 6 Personen):
5 EL Ghee oder ersatzweise Öl
2 frische grüne Chili
2 Zwiebeln
1 kg Rinderschmorbraten
240 g Dosentomaten
2 TL gemahlener Koriander
3 Kaffir Limettenblätter
1 1/2 TL Garam Masala
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
3 EL Rote Currypaste
300 ml Kokosmilch
40 g Kokosraspeln
1 EL schwarze Senfkörner
3 Karotten
1 Zitrone
80 g Sultaninen
3 Stiele Minze
2 Stiele Koriander
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Zitrone auspressen. Minze und Koriander mit kaltem Wasser waschen und abtropfen lassen. Koriander vorsichtig klein hacken, Minzeblätter von den Stielen zupfen und grob zerkleinern. Karotten schälen und sehr fein würfeln. Chilischoten putzen und klein hacken. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Tomaten aus der Dose in ein Sieb gießen und abtropfen lassen. Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden.

Für das Curry 4 EL Ghee in einem ausreichend großen Topf erhitzen. Karottenwürfel kurz anbraten, aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Fleischwürfel darin anbraten. Chilis und Zwiebeln dazugeben und alles unter gelegentlichem Umrühren ca. 10 Minuten weiter braten. Abgetropfte Tomaten zugeben.

1 TL Garam Masala, Currypaste, Kreuzkümmel, Kaffir Limettenblätter und Kokosmilch in einer Schüssel gut durchmischen. Zum Fleisch geben, kräftig umrühren und halb zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 90 Minuten schmoren lassen.

In der Zwischenzeit 1 TL Ghee für das Sambal in einer kleinen Pfanne erhitzen. Kokosraspeln und Senfkörner bei geringer Hitze etwa 2 Minuten rösten. Sobald die Kokosraspeln goldbraun sind, alles in eine Schüssel geben. Mit den angebratenen Karotten, 4 EL Zitronensaft, Sultaninen und Minzeblättern vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Deckel vom Curry nehmen und weitere 30 Minuten offen garen lassen, damit die Soße eindicken kann. Bei Bedarf kleine Schlucke Wasser nachgießen. Kaffir Limettenblätter entfernen.

Zum Servieren das Curry in eine gewärmte Schüssel geben, mit dem restlichen Garam Masala bestreuen und mit Koriander dekorieren. Zusammen mit dem Karotten-Sambal servieren.

Wissenswertes:
Die Senfkörner verleihen dem Roten Curry eine zusätzliche Schärfe mit ungewöhnlichem Aroma. Die Chilis verlieren etwas an Schärfe, wenn man die Körner entfernt.

Curry lässt sich nahezu in jede Richtung wandeln. Lamm, Geflügel, Fisch, vegetarisch – für jeden Geschmack findet sich die passende Kombination. Als Beilagen eignen sich Reis, Naan oder Chapati. Naan und Chapati sind die typisch indischen Brote bzw. hauchdünnen Fladen.

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Autor: Cook and Soul

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