Boeuf bourguignon mit violetter Aubergine und Kartoffelsotto

Das Rezept für Boeuf bourguignon ist ein französischer Klassiker. Rindfleisch (Boeuf) und kräftiger Burgunder Rotwein (Bourguignon) sind die beiden Hauptzutaten. Wurzelgemüse, frische Gartenkräuter und eine bisschen Tomatenmark, verfeinern dieses Schmorfleischgericht. Das Gelingen hängt maßgeblich von der Fleischqualität und vom verwendeten Rotwein ab. Das Fleisch sollte gesund durchwaschen und der Rotwein kraftvoll im Geschmack sein.

Zutaten:
500 gr Rindergulasch (am besten dicke Schulter)
1 Zwiebel
2 Karotten
1/4 Sellerie
1 -1,5 l Rotwein (im Orginalrezept: Roter Burgunder)
1 – 1,5 l Brühe
1 EL Tomatenmark
2Lorbeerblätter
1 TL Wacholderbeeren
2 Zweige Rosmarin und Thymian
1 violette Aubergine
4 EL brauner Zucker
4-6 festkochende Kartoffeln
Olivenöl
Pflanzenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Rindfleischstücke bei Bedarf putzen und in einem Topf rundrum anbraten. Gemüse waschen bzw. schälen und in 2×2 cm große Würfel schneiden. Gewürfeltes Gemüse zum Fleisch geben und mit anbraten. Rosmarin, Thymian und Tomtenmark dazu geben und mit je 0,5 l Rotwein und Brühe ablöschen.

Das Fleisch soll mindestens 2,5 Stunden bei mittlerer Hitze köcheln. Wenn dabei die Flüssigkeit zu sehr reduziert, mit weiterem Wein und Brühe aufgießen (das Fleisch muss immer mit flüssigkeit bedeckt sein!). Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kartoffeln schälen und in kleine Würfel von ca. 1 x 1 cm schneiden. In einer Pfanne mit Pflanzenöl gold braun braten, mit ca 0,3l Wasser ablöschen und unter ständigem vorsichtigem Rühren fertig garen.

Aubergine waschen und in dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne mit Olivenöl von beiden Seiten scharf anbraten, mit Salz und braunem Zuckeer im Backofen 5 Minuten karamellisieren lassen.

Auf jeden Teller 1-2 Scheiben der Aubergine geben, in die Mitte das Kartoffelsotto und das Boeuf bourginion geben und servieren

Dieses Schmorfleischgericht ist ein Winterklassiker, mit dem man aber auch im Frühling und im Herbst seine Gäste begeistern kann. Durch die lange Kochzeit zerfällt das Fleisch langsam und wird dadurch butterzart und köstlich – nicht erschrecken: wenn man zwischendruch probiert ist das Fleisch meistens noch zäh und ungenießbar! Erst wenn sich das Kollagen zwischen den Fasern durchs lange Kochen endlich aufgelöst hat.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Schmorbraten: klassische Winterküche – Schmorbraten

Autor: Boque auf Croque, Christian Messerklinger

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