Selleriegrün als hocharomatisches Kräutersalz zum Würzen

Das Selleriegrün ist fast aromatischer als die ganze Knolle!

Konserviert als Kräutersalz lässt sich das Selleriegrün vielseitig einsetzen. Der Knollensellerie an sich schmeckt schon dank dem großen Anteil an ätherischen Ölen hocharomatisch. Doch vor allem die grünen Blätter haben es in sich. In ihnen steckt nicht nur das volle Aroma der Pflanze, sondern auch jede Menge Mineralstoffe und Vitamine.

Sein kräftiger Geschmack macht es zur perfekten Würze für Suppen und Eintöpfe, für Saucen und Marinaden, denen sie ein unverwechselbar herzhaftes Aroma geben, das ein bisschen an Maggie erinnert.

Zutaten fürs Selleriegrün Kräutersalz (für 200 g Kräutersalz):

200 g gutes mittelgrobes Salz (umraffiniert und ohne Jodzusatz)
1 Bund Selleriegrün
2 EL frisch gemahlene Pfefferkörner

Zubereitung des Selleriegrün Kräutersalz:

Selleriegrün waschen, möglichst gut abtrocknen und grob kleinschneiden.

Pfeffer, Salz und Selleriegrün in eine ausreichend große Küchenmaschine geben und gut durchmixen. Wer keine Küchenmaschine hat, gibt das Salz mit den Kräutern portionsweise in ein hohes Gefäß und zerkleinert alles mit dem Pürierstab.

Püriertes Salz auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und bei 75 Grad 1-2 Stunden in den Backofen geben. Die Tür vom Backofen dabei mit einem großen Kochlöffel aus Holz leicht geöffnet arretieren, so dass die Feuchtigkeit entweichen kann. Das Salz sollte am Ende der Backzeit schön trocken sein.

Kräutersalz in kleine Schraubgläser abfüllen und immer bei Bedarf zum Würzen verwenden.

Wissenswertes zum Thema Selleriegrün:

Bleibt das Salz feucht oder möchte man die Backzeit deutlich verringern, empfiehlt es sich die Gläser im Kühlschrank aufzubewahren.

Wer das Kräutersalz noch würziger machen möchte kann 1-2 Knoblauchzehen zugeben, allerdings sollte man dann beim Trocknen darauf achten, dass keine feuchten Stückkchen vom Knoblauch übrigbleiben, da diese sonst im Glas leicht anfangen können zu schimmeln.

Als Alternative zum Kräutersalz, können die Blätter getrocknet oder eingefroren werden, damit sie lange haltbar bleiben. Auch eine feuchte Würzpaste aus Grünzeug, Sellerieknolle, Öl und Salz schmeckt hervorragend. Dieser Würzpaste aus Gemüse können auch Karotten und Petersilienwurzel beigemengt werden. Wenn Sie im Herbst einen Kräuterquark für Kartoffeln zubereiten, sind die Sellerieblätter perfekt dafür. Kombiniert mit Petersilie und Schnittlauch – fertig ist der würzige Kräuterquark!

So ist das Selleriegrün dann ideal, um die nächsten Spaghetti Bolognese abzuschmecken oder der Hühnersuppe bzw. Gemüsebrühe ein schönes Aroma zu geben.

Hier finden Sie weitere Rezeptideen aus der Verwertungsküche!

Auch das Grünzeug von Karotten kann man wunderbar essen. Ebenso die Blätter von der Roten Bete oder die von Radieschen und Kohlrabi. Meist stecken in dem Grünzeug weit mehr gute Inhaltsstoffe und Aromen als im Gemüse selber, deshalb sollten Sie das hier mal lesen…

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