Kleine Hilfsmittel gegen den Winterspeck

Im Winter werden wir träge und unser Bewegungspensum sinkt auf das nötigste Minimum. Gerade jetzt sollte man deshalb dem eigenen Stoffwechsel auf die Sprünge helfen. Lesen Sie, wie sie effektiv den Winterspeck loswerden…

soja-bohnenEiweißreiche Küche

Die Immunabwehr ist geschwächt, unsere Infektanfälligkeit steigt und die allgemeine Leistungsfähigkeit sinkt. Wir werden müde und gereizt.  Wer es sich in seiner Mittagspause leisten kann zu kochen, sollte sich regelmäßig eiweißhaltige Gerichte machen.

Neben Fleisch und Milchprodukten enthält Fisch einen sehr hohen Anteil an Eiweiß, kombiniert mit wertvollen Omega3 Säuren und Jod. Jod sorgt für eine gut funktionierende Schilddrüse, die wiederum unseren Energieverbrauch maßgeblich regelt. Bei Jodmangel schwächelt unser Stoffwechsel, man nimmt schneller zu und Diäten sind weniger erfolgsgekrönt.

Wer zwischen 2 Terminen nicht viel Zeit hat, kann auf Eiweißhaltige Getränke wie Buttermilch, Kefir und Sojashakes zurückgreifen oder einfach einen großen Joghurt mit Nüssen essen. Auch Sojaprodukte sind ein hervoragender Eiweißspender und wichtig für die vegetarische Küche.

chili-trockenScharfen Zutaten

Chili und Spanischer Pfeffer oder kubanische Habaneros (kleine sehr scharfe Paprikasorten) heizen den Körper kurzfristig so auf, dass es uns die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Sie enthalten hohe Mengen des Scharfmachers Capsaicin, der die Thermogenese in unserem Körper um fast 25% erhöht und dadurch den Kalorienverbrauch schlagartig ansteigen lässt. Eine kleine Flasche der scharfen Sauce sollte man z.B. einfach im Büro aufbewahren, damit man den faden Büro Alltag jederzeit anheizen kann.

Zimt & co

Da Zimt die körpereigene Insulinproduktion hemmt, hilft er Heißhunger zu vermeiden. Er hilft den Stoffwechsel und die Fettverbrennung anzuregen. In die Reihe der Thermogenesen Zutaten gehören auch Ingwer, Kurkuma, die den Stoffwechsel anheizen. Senf, Meerrettich, Knoblauch und Zwiebeln sogen dafür dass er auf Hochtouren bleibt. Stoffwechselaktive Kräuter sind neben Petersilie auch Schnittlauch, BAsilikum, Rosmarin und Salbei.

Kalium und Kalzium sind gute Fettverbrenner

Die wichtigsten Kalziumlieferanten sind Milch und Milchprodukte. Käse, vor allem Hartkäse, hat einen hohen Kalziumanteil. Nur wenige pflanzliche Lebensmittel können da mithalten. Die Banane gilt als Kalzium Powersnack, ebenso ein Vollkornbrot Sandwich, belegt mit Käse, Ruccola und einer großen Hand voll Brunnenkresse oder Petersilie. Immer häufiger findet man in den Supermarktregalen Kokoswasser, das Kalzium Wunder, das vor kurzem erst in den USA für einen Hype prominenter Diätkultur gesorgt hat. Kalium ist vor allem in Avocados, Brokkoli, Spinat und Hülsenfrüchten enthalten.

kaffee-bohnenKaffee regt den Stoffechsel an

Dafür sorgt das im Kaffee enthaltene Koffein, das den Kalorienverbrauch steigert. Die anregende Wirkung eines doppelten Espressos ist wissenschaftlich gesichtert. Unser Herzschlag erhöht sich, unsere Atmung beschleunigt und wir haben allgemein eine verbesserte Durchblutung der Organe. Man sollte den Kaffee allerdings ohne Milch und Zucker trinken, um ein Ansteigen des Blutzuckerspiegels zu vermeiden.

Ein heißer Tee weckt die Lebensgeister

Wer keinen Kaffee verträgt kann seinem Stoffwechsel auch mit einigen Teesorten auf die Sprünge helfen. Grüner Tee hat eine anregende Wirkung und verbessert die Fettverdauung. Mate Tee wirkt belebend, kurbelt die Harnproduktion an und hilft Fettverbindungen zu spalten. Auch frischer Ingwer als Tee aufgegossen wirkt Stoffwechsel anregend. Er schmeckt nicht nur erfrischend und wärmt den Körper von Innen, sondern lässt sich auch einfach selber zubereiten: zerschneiden Sie ein ca 5cm großes Stück einer frischen Ingwerwurzel in kleine Stückchen und übergießen ihn mit kochendem Wasser. Mindestens 10min ziehen lassen, abseihen und trinken, solange der Tee noch heiß ist. Mit einem Spritzer frischen Zitronensaft und Minzeblätern eignet er sich in der kalten Jahreszeit auch hervorragend als Hals-Nasen-Husten Tee.

L-Carnitin

Vor allem in rotem Fleisch ist die Aminosäureverbindung L-Carnitin (von Lat. Garnis = Fleisch) enthalten, aber auch in manchen Meeresbewohnenrn wie Tintenfischen, Langusten und anderen Schalentieren. Es kurbelt die Fettverbrennung an und fördert den Stoffwechsel. Pfifferlinge und Steinpilze, Rehfleisch, Wildschwein und Entenbrüste sind die saisonalen Zutaten im Herbst und im Winter, die eine besonders hohe Menge L-Carnitin enthalten. Vegetarier können Ihren L-Carnitin Bedarf durch Präparate aus dem Fachhandel ausgleichen.

Ballaststoffe versus Kohlenhydrate

Stärke ist eine Kohlenhydrat Verbindung, die vor allem in Kartoffeln und Getreide vorkommt. Unser Körper kann sie gut aufschließen, so dass beim essen von Kohlenhydraten viel Glucose schnell ins Blut gelangt. Der Blutzuckerspiegel schießt in die Höhe und sorgt dadurch für eine besonders hohe Ausschüttung des Blutzucker senkenden Hormons Insulin. Doch sinkt der Blutzuckerspiegel jetzt unter den Normalwert und wir erleiden wiederum eine leichte Unterzuckerung. Heißhunger ist die Folge. Ein Teufels-Kreislauf schließt sich.
Ballaststoffe kann unser Körper dagegen nicht so gut aufschließen. Isst man Stärke und Ballaststoffen gleichzeitig, sorgt man dafür, dass die stärke langsamer ins Blut aufgenommen werden kann.

Ein ballaststoffreiches Vollkornbrot ist im Vergleich zum rein kohlehydrathaltigen Weißbrot also ein besserer und langfristigerer Energielieferant, da die Energie der Kohlenhydrate dem Körper durch die bremsenden Ballaststoffe langsamer und damit kontinuierlicher zugeführt wird.

Gut gekaut ist halb verdaut

Der alte Spruch birgt viel Wahrheit in sich und viele unterschätzen seine Bedeutung. Eine gesunde Verdauung beginnt schon im Mund. Je besser die aufgenommene Nahrung beim Essen zerkleinert wurde und je mehr Verdauungsenzyme durch den Speichel eingebracht wurden, um so besser können die einzelnen Nahrungsbestandteile gelöst werden.
Wer sich dann auch noch beim Essen Zeit für die nötige Ruhe lässt vermeidet unangenehme Begleiterscheinungen wie Blähungen, Bauchweh, Völlegefühl und Durchfall.

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