Das perfekte Steak – die richtige Fleischauswahl

Steak Fleischauswahl – welches Fleisch muss man für ein gutes Steak nehmen?

Ein Steak ist ein zart rosa bzw. well done gebratenes mageres Stück Fleisch vom Rind. Doch welches Stück Fleisch muss man nehmen um ein saftiges Steak zu bekommen? Und was ist der Unterschied zwischen einem Rumpsteak bzw. einem Lendensteak, einem Rib Eye, einem Porterhouse oder einem T Bone Steak?

Die richtige Steak Fleischauswahl

Welches Rindfleisch ist am besten für Steaks geeignet?
Die gängigsten Steaks, die bei uns auf dem Teller landen stammen aus dem Rücken oder der Hüfte, aber auch das Fleisch aus der inneren Lendenmuskulatur, das sogenannte Filet, schmeckt als Steak köstlich. Weitere Namen wie T Bone Steak oder Rib Eye stammen aus der amerikanischen Küche und bezeichnen den besonderen Schnitt des Fleisches. Bei der Zubereitung gilt es die Vorlieben für den Gargrad des Fleisches zu berücksichtigen, hier unterscheidet man zwischen zart rosa bzw. medium und gut durchgegart bzw.well done.

Filet Steak, Tenderloin

Filet Steak Das Rinderfilet sitz auf der Innenseite des Rückens und wird als Muskel kaum beansprucht, weshalb es besonders feinfaserig und mager ist. Sein englischer Name ist Tenderloin Steak. Zubereitet wird es klassisch als Kurzgebratenes Steak, d.h. Filet in 3-4 cm dicke Scheiben aufschneiden, von jeder Seite 3 Minuten scharf anbraten, Hitze reduzieren und das Fleisch je nach Vorliebe für medium oder well done noch nachziehen lassen.

Lendensteak, Roastbeef oder Rumpsteak

Lenden Steak Der mageren Teil des Rückens ist hinten, kurz vor der Hüfte des Rinds. Man bezeichnet ihn als Lende, entsprechend das Steak als Lendensteak oder auf englisch auch Rumpsteak. Das Fleisch hat auf der äußeren Seite einen schönen Fettrand, der es sehr saftig und aromatisch macht. Wird die Lende nicht zum Steak aufgeschnitten, sondern als großes Stück zubereitet, spricht man üblicherweise vom Roastbeef.

Entrecote, Rib Eye, hohe Rippe

Entrecote Steak Als Entrecote bezeichnet man das Zwischenrippenstück der hohen Rippe, also dem vorderen Teil des Rückens. Typisch für dieses Fleischstück ist die feine, weiße Marmorierung und das im Fleisch liegende Fettauge. Von diesem leitet sich auch der Name Rib Eye ab. Das Fett lässt das Fleisch beim Braten zart und saftig werden und gibt ihm sein ausgeprägtes Aroma. Das Entrecote bedarf dank dem Fett allerdings auch einer etwas längeren Zubereitung. Am besten gelingt es, wenn es in der Pfanne von beiden Seiten scharf angebraten wird und dann bei gerade mal 80 Grad im Backofen noch ca. 30 Minuten nachziehen kann. Das Entrecote kann man, ebenso wie das Roastbeef, auch hervorragend als großen Braten zubereiten.

T Bone Steak

T Bone Steak Das T Bone Steak verdankt seinen Namen einem besonderen Schnitt des Lendensteaks, bei dem das unterhalb des Rückenknochen gelegene Filet ebenfalls am Knochen bleibt. Dadurch entsteht das fürs T Bone Steak typische Aussehen mit dem T-förmigen Knochenstück in der Mitte.

Bürgermeisterstück, Tri Tip

Tri Tip Steak Das Tri Tip Steak bezeichnet ein spitz zulaufendes Stück das oberhalb der Keule liegt. Das fast dreieckige Stück ist eher flach, fein marmoriert und dank seiner kurzen Muskelfasern besonders zart und hervorragend. Den Namen Bürgermeisterstück verdankt es der Tatsache, dass es aufgrund seiner hohen Qualität früher dem Bürgermeister vorbehalten war.

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