Die Kokosnuss – Exotische Gesundheitspower

Die Kokosnuss – eigentlich keine Nuss, sondern eine einsamige Steinfrucht – ist die Frucht der tropischen Kokos Palme. Kokos ist nicht nur fein im Geschmack und auf viele verschiedene Weisen in der Küche einsatzbar. Die tropische Frucht steckt auch voller wertvoller Fettsäuren, die sie zu einem gesunden und erfrischenden Genuss machen. 

Geschichte der Koksnuss

Auch wenn man bei der Kokosnuss vermutlich intuitiv an Palmenstrände in der Südsee denkt, ist die ursprüngliche Herkunft der exotischen Frucht bis heute ein kleines Mysterium. Einige Forscher vermuten den Ursprung der Kokos Palme, der Cocos nucifera, in Südamerika, wohingegen sich andere für den indomalayischen Raum aussprechen. Grund für das Rätseln ist, dass die Kokosnuss mehrere tausend Kilometer im Meer schwimmend zurücklegen kann, ohne dabei die Fähigkeit einzubüßen, an Land angekommen zu keimen. Das Herkunftsgebiet einzugrenzen ist dementsprechend schwierig. Heutzutage ist die Kokos Palme im Großteil aller subtropischen und tropischen Küstengebiete zu finden.

Bekannt ist hingegen die Bedeutung des Namens. Das Wort „Coco“ stammt aus dem Spanischen und bedeutet „Schädel“ oder „Gespenst“. Namensgebend waren hierbei wohl sowohl die Form der Kokos Nuss, die an einen Kopf erinnert, als auch die drei Keimlöcher, die wie Augen anmuten.

Buko Kokosnuss

Die bekannteste Kokosnuss ist wohl die sogenannte Buko Kokosnuss. Man erkennt sie sofort an der faserigen, braunen und sehr harten Schale, die das zarte, weiße und hocharomatische Fruchtfleisch umgibt.

Sortenvielfalt der Kokosnuss

Im Handel gibt es vor allem 3 bekannte Sorten von Kokosnüssen: der Klassiker ist die Sorte Buko von den Philippinen, die mit ihrem faserigen, braunen Mantel am häufigsten im Handel zu finden ist.

Die King Coconut ist ebenfalls eine Trinkkokosnuss, die ohne Fasern, dafür mit einer gelben, harten Schale. Sie hat besonders viel erfrischende Kokswasser in ihrem Innern.

Die dritte typische Sorte bei uns im Handel ist die Nawassi, ebenfalls eine Trinkkokosnuss, die wir aus dem Thailandurlaub kennen. Sie wird bereits geschält angeboten und gilt als vorzüglicher Erfrischungsdrink.

Geerntet werden die Kokosnüsse entweder durch Arbeiter, die direkt die Palmen hochklettern, oder vom Boden aus mit Messern an langen Stielen. In einigen Ländern werden auch kleine dressierte Affen eingesetzt, die die Kokosnüsse von den Bäumen lösen.

Inhaltsstoffe der Kokosnuss

Die Kokosnuss besteht zu einem großen Teil aus Fett und weist dementsprechend einen relativ hohen Kaloriengehalt auf. Dennoch machen die Inhaltsstoffe die Kokosnuss zu einer echten Powerfrucht, die gut für Geist und Körper ist. Neben lebenswichtigem Eiweiß enthält die Kokosnuss viele gesunde Fettsäuren, wie Laurin-, Olein-, und Caprylsäure. Diese machen ca. 90% der Kokosnuss aus. Sie wirken im Körper antibakteriell, helfen dem Immunsystem bei der Hemmung von Entzündungen und bei der Bekämpfung von Viren.

Die Kokosnuss ist zudem reich an wichtigen Mineralstoffen, wie Phosphor, Calcium und Magnesium, und enthält außerdem viel Vitamin B und E. Auch die Spurenelemente Zink, Eisen, Kupfer und Mangan sind in der Kokosnuss zu finden.

Kurzum: Die Kokosnuss steckt damit trotz des hohen Kaloriengehalts voller Gesundheitspower. Neben den bereits aufgezählten positiven Effekten, kann die Kokosnuss, und insbesondere der Verzehr von Kokosfett, bei der Bekämpfung von Pilzinfektionen helfen, den Stoffwechsel ankurbeln, den Cholesterinspiegel senken und die kognitive Leistungsfähigkeit verbessern

King Coconut

Die King Coconut hat keine faserige, sondern eine feste grüne oder gelbe Schale. Sie zählt ebnfalls zu den Trinkkokosnüssen.

Wissenswertes rund um die Kokosnuss

Bei der Verwendung von Kokos Öl sollte darauf geachtet werden, nur hochwertiges natives oder kalt gepresstes Öl aus dem Bioladen zu verwenden. Herkömmlichen Kokos Öl wird häufig mit unerwünschten Zusatzstoffen oder anderen gehärteten Fetten versetzt.

Kokos Milch wird im Supermarkt inzwischen auch als fettarme Variante angeboten und kann eine verlockende Möglichkeit darstellen, Kalorien einzusparen. Allerdings ist die kalorienärmere Variante mit Zusatzstoffen, wie zum Beispiel Verdickungsmitteln, angereichert und auch im Geschmack meist nicht mit dem Original vergleichbar.

Kokos Nuss in der Küche – tropische Vielfalt

Es gibt viele verschiedene aus der Kokosnuss gewonnene Produkte, die in der Küche eingesetzt werden können. Kokoswasser, egal ob mit dem Strohhalm aus der frischen Kokosnuss genossen oder abgepackt aus dem Bioladen, ist voller Elektrolyte und eignet sich ideal als erfrischendes Getränk beim Sport. Kokos Öl, das erst ab einer Temperatur von 24 Grad schmilzt, verleiht Gerichten einen milden Kokos Geschmack und eignet sich hervorragend als Bratöl und zum Backen.

Das Kokos Fruchtfleisch kann entweder als frischer Snack oder in getrockneter Form, dann als Kopra bezeichnet, verspeist werden. Getrocknet ist es als Flocken, Chips oder kandiert erhältlich. Die Einsatzmöglichkeiten für Kopra sind schier endlos. Sie reichen von der Verwendung in Gebäck und anderen Nachspeisen, als geschmacksintensive Zugabe in Salaten und Suppen oder als Kruste von Fleisch und Fisch.

Die feine Kokos Milch wird gewonnen, indem das frische Kokosfleisch mit Wasser püriert und ausgepresst wird. Kokos Milch erfreut sich größter Beliebtheit in leckeren Cocktails, Creme Desserts und cremigen Curry Gerichten.

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Egal ob in Vorspeisen, Hauptgerichten oder Desserts: Der feine Geschmack von Kokos macht überall eine gute Figur. Entdecken Sie hier Ihr Lieblings Kokos Rezept!

 

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